Articles in Category: Festliche Zeit

Gedanken zur festlichen Zeit 17/18

Ich träume von einem würdigen Umgang mit unserer Umwelt. Ich träume von einem individuellen und gesellschaftlichen Für- und Miteinander. Ich träume von Gleichberechtigung und Respekt gegenüber allen Menschen, Fauna und Flora. Ich träume von Liebe und Vergebung. Ich träume von einer besseren Welt, für Dich, der Du Dir die Zeit nimmst, diesen Text zu lesen und genauso für mich und für uns alle.

Gedanken zur festlichen Zeit 16/17

Ich habe genug von diesen Selbstdarstellern, Lügnern und Hetzern; von diesen um Aufmerksamkeit ringenden Idioten mit ihren gewalttätigen Vorstellungen. Ich habe genug von den ewig gestrigen und all denen die glauben, man kann nichts gegen die Missstände unternehmen, weil es immer so war und weil es halt so ist. Ich habe genug von den heilsversprechenden Blendern und deren bis zur Selbstverleugnung geblendeten Heilsempfängern, die sinnberaubt ihren Führern folgen.

Gedanken zur festlichen Zeit 15/16

Weihnachten ist das Fest der Liebe und sollte auch fest der Besinnung sein. Schliesslich wurde uns an diesem Tag der Erlöser geboren. Ich glaube, dass wenn uns der Erlöser in die heutige Zeit geboren würde, wir nicht im Stande wären ihn zu erkennen. Man kann aber annehmen, dass er heute wie damals ähnliche Herausforderungen vorgefunden hätte. Jesus gab den Blinden das Augenlicht, verhalf dem Lahmen zum Gehen, heilte Aussätzige, nahm sich Zeit für die Kurtisane, zerstörte den Handel im Tempel, wurde verraten und nahm mit seinem Tod all unsere Schulden auf sich.

Gedanken zur festlichen Zeit 14/15

Erste Weihnachten nach meiner schweren Depression

Am Ende dieses, für mich persönlich schwierigen Jahres, mache ich mir erneut Gedanken um Sinn und Lebenszweck meiner selbst und des menschlichen Wesens an sich. Ich war lange der Meinung, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist und verstand es so, dass alles was von mir selber ausgeht mein persönliches Glücksempfinden stärkt. Alles was von aussen kommt, also alles was ohne eigenes Zutun entsteht, eine Art von Glück zweiter Klasse darstellt. Mit dieser Erkenntnis habe ich dann begonnen aufzubauen, gut zu sein,  wurde Philosoph, erdachte und spannte ein Liebesnetz um mich und die Welt, liebte mich und alle andern, glaubte Bedeutung zu haben, war Optimist, wurde zum Retter und gutherzigen Unterstützer, krampfte für ein bisschen Anerkennung und Liebe bis die Energie nachliess und einer dunklen Erschöpfung wich. Gefühle wie Freude, Liebe, Hass und Anteilnahme verkümmerten einer verdorrenden Pflanze gleich.

Das Fest der Liebe 12/13

Gedicht zum Advent (Neufassung von 2018)

Es glitzern die Lichter im Advent und Düfte von Zimt, Nelken und Wein
laden zum Besuch des Jahrmarkts ein.
Schenken will ich, das bringt Glück! 
Den einen Lieben ein edles Stück
und den lieben Kindern was zum Spielen,
nicht ohne auf deren funkelnden Augen Dank zu schielen. -

Laute Verkäufer, mahnende Worte müder Eltern und der Kinder Geschrei.
der Leute Gemurmel, Weihnachtslieder, Durchsagen, Einerlei 
Verloren in Menschenmassen Bedürfnissen, allein
Übersatt von Angeboten und Feilscherei'n
sehnt mein Herz nach einer Pause;
sehnt es sich nach Hause.

Stimmengewirr und Marktgetöse in der Ferne verhallen
Schneeflocken leise tanzend vom Himmel fallen,
der schnaufend Hauch entweicht sichtbar in die kühle Winternacht 
Die Welt verstummt im Kleid der weissen Pracht.
nur knirschende Schritte und des Atems dumpfer Klang
bleiben hörbar auf des Heimwegs Gang.

Aus der Stille erklingen leise Töne, und festliche Musik lässt ahnen
wo sich der Liebe, Freude Wurzeln bahnen.
Lauschend den nun immer mächtigeren Chören
mitsingend, mitschwingend, beschwörend.
Des Herzens Schlag hebt an zu schweben,
das Himmelreich im Innern beginnt sich zu erheben.

Jetzt endlich, alleine mit der Zeit, 
fliesst der eigenen Liebe Kraft und Energie.
Glühendes, glitzerndes Leuchten in die Augen steigt,
Welt und Gott sich fanden, klingen zusammen in Harmonie.
Himmlische Chöre und Posaunen Schall, 
Fröhliche Weihnachten überall.

 

Original Fassung von 2012

Gedanken zur festlichen Zeit 08/09

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg


Ich erfreue mich guter Gesundheit und kontinuierlicher Schaffenskraft. Auch mein seelisches und geistiges Leben sind im Gleichgewicht. Einzig im wirtschaftlichen Leben kann ich, nach all den Jahren, immer noch nur auf mittelmässige Erfolge zurückschauen. Ich müsste mich wiederholt von Grundsätzen trennen, die mir das Leben wertvoll machen, um im wirtschaftlichen Sinne erfolgreich zu werden. Das führte mich nach reiflicher Überlegung zum Schluss, dass wenn man mich alleine nach der Kaufkraft bewertete, ich eigentlich wertlos bin.

 

Gedanken zur festlichen Zeit 07/08

Ich breche heute mit einem Grundsatz, der hiess: Ich verschicke keine Grüsse zu Festtagen. Dieser Grundsatz ist entstanden, weil ich bezweifelte, dass ein solcher Gruss, vor allem von Firmen, ehrlich und mit Freude versandt wurde und ich sah es deshalb als Verschwendung und Beitrag zum Generieren von Papiermüll. Weil ich aber dieses Jahr kaum Grüsse, weder zu Geburtstag noch zu Weihnachten, von Unternehmen erhalten habe, glaube ich, dass diese unsinnige "Werbung" für einmal dem leidenschaftlichen, warmen und auch herzlichen Grusse gewichen ist. Es ist dies eine sehr positive Entwicklung, der ich gerne mit ein paar festlichen Gedanken an und mit euch folge.