Der Spiegel

Zu wandeln auf meinem Weg hat’ ich im Sinn
nach dem Nichts, ein Neubeginn
Aus mir selbst herausgetreten, von aussen inwärts gespäht
auf Liebe hoffend, ins Herzen einen Keimling gesäht.

Du warst es, die an mich dachte
mich besuchte, mit mir lachte
und mit Deinen Augen, glänzend wie zwei Stern
Licht mir brachtest in meines Herzens Kern.

Längst vergangen sind die Tage
Die Erinnerung an dunkle Leere ist nur noch vage
Einzig der Keimling trotzig Wurzeln trieb
flüsterte: «ich hab Dich lieb».

Ich spüre es fest im jetzt und hier
das wahre Glück kam zurück zu mir.
Der einstige Keimling ist längst gefestigt und fand Gestalt
Ich bin es selbst! – in Deinem Spiegel halt.

Ich spüre die Liebe und erinnere mich
welch Glück – ich liebe Dich!
Aber nur ganz nah bei Dir wird mir die Schönheit offenbar.
Erst in Deiner Augen Glanz erstrahlt die Liebe wunderbar.

Über den Autor

HW

HW

Hallo, ich bin Hermann.

Ich bin der Vater von drei Kindern, die mir alles bedeuten. Ich kam am 13.08.1961 in Winterthur zur Welt. Das war der Tag, an dem die Berliner Mauer gebaut wurde. Sie hielt bis zum 9.11.1989. Ich lebe noch. Allerdings hat mich diese Mauer immer und immer wieder beschäftigt. Sie steht für eine gewaltsame Trennung von Menschen. Die freiwilligen Trennungen sind aber auch nicht besser. Ich weiss es. Ich bin schon dreimal geschieden. Diese Webseite entsteht für meine Kinder. Danken möchte ich all den lieben Menschen, die mich mein Leben lang begleitet, inspiriert und geliebt haben. 

Ich bin auch der Betreiber dieser Webseite und für die Inhalte verantwortlich.

 

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