Anerkennung
Anerkennung, Zeit
Wenn eines Schriftstellers Ruhm die Zeitläufe überdauert, dann nicht wegen, sondern trotz seiner Überzeugungen.
Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller (1907 - 1990)
Anerkennung, Gesellschaft
Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 - 1778)
Anerkennung, Gesellschaft
Ehren entehren. Titel setzen herab. Ein Amt verblödet.
Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller (1821 - 1880)
Anerkennung, Gesellschaft
Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
Sigmund Freud, österreichischer Arzt und Psychologe (1859 - 1939)
Anerkennung, Erfolg
Leistung allein genügt nicht. Man muß auch jemanden finden, der sie anerkennt.
Marcel Mart
Anerkennung, Gesellschaft
Der Ruhm vieler Propheten beruht auf dem schlechten Gedächtnis ihrer Zuhörer.
Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller (1900 - 1978)
Anerkennung, Tugend
Willst du die Bescheidenheit des Bescheidenen prüfen, so forsche nicht, ob er Beifall verschmäht, sondern ob er den Tadel erträgt.
Franz Grillparzer, österreichischer Dichter (1791 - 1872)
Anerkennung, Menschlichkeit
Wer sich dem Dank entzieht, erniedrigt den Beschenkten.
Franz Grillparzer, österreichischer Dichter (1791 - 1872)
Anerkennung, Liebe
Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für die Erde und keine Spur davon für meine Generation.
Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller (1899 - 1961)
Anerkennung, Bücher
Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller (1899 - 1961)
Anerkennung, Geschlechterrollen
Eine kluge Frau lernt beizeiten, ihren Mann ohne Grund zu bewundern.
Margot Hielscher, deutsche Schauspielerin (geb. 1919)
Anerkennung, Gesellschaft, Tugend
Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, für die der Mensch bewundert wird, falls die Leute je von ihm hören sollten.
Edgar Watson Howe amerikanischer Journalist (1853 - 1937)
Anerkennung, Neid
Der Beifall, der neuen Größen gespendet wird, entstammt nur zu oft dem Neid auf die bereits vorhandenen.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)
Anerkennung, Gesellschaft, Liebe
Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)
Anerkennung, Hoffnung
Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)