Buddy Longway

Fast 30 Jahre widmete sich der Schweizer Künstler Derib seinem Magnum Opus „Buddy Longway“, auch wenn eine größere Pause dazwischen lag. Von 1973 bis 1987 erschienen die ersten 16 Bände, nach einer fünfzehnjährigen Pause publizierte Derib dann die letzten vier Bände von 2002 bis 2006. Herausgekommen ist ein wundervoller Comic, der nicht nur von einer hohen Moral ist und die Größe und Erhabenheit der Natur zelebriert, sondern auch ein Werk, das eine Lebensgeschichte erzählt. Denn Derib wollte nicht nur einfach Abenteuer mit seiner Hauptfigur erzählen, er wollte Buddy Longway ein ganzes Leben schenken. So lernt man ihn im ersten Album „Chinook“ als jungen Trapper kennen, der sich in die Sioux-Squaw Chinook verliebt und sie heiratet. In den weiteren Geschichten erzählt Derib davon, wie Buddy und Chinook sich eine Hütte errichten, wie sie Eltern werden und wie es um das raue Leben in der Wildnis bestellt ist. Das sind keine Abenteuer-Geschichten im eigentlichen Sinn. Es gibt Schurken, aber häufig nicht so, wie man das landläufig erwarten würde. Bei Derib ist es eher die Natur, mit der die Longways zu kämpfen haben.



















