Religion
Geschlechterrollen, Religion
Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)
Erkenntnis, Religion, Vernunft, Wissenschaft
Vernunft und Phantasie ist Religion - Vernunft und Verstand ist Wissenschaft.
Novalis, deutscher Dichter (1772 - 1801)
Lebenssinn, Religion
Wenn ein Leben, das völlig frei wäre von jedem Gefühl für Sünde, realisierbar wäre, so würde es so leer sein, daß man sich davor entsetzte.
Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller (1908 - 1950)
Erkenntnis, Religion
Die Religion ist nicht am erwachenden Verstand gestorben, sondern am einschlafenden Gefühl.
Michael Rumpf, deutscher Essayist (geb. 1948)
Lebenssinn, Religion
Die Welt, in der wir leben, läßt sich als das Ergebnis von Wirrwarr und Zufall verstehen - wenn sie jedoch das Ergebnis einer Absicht ist, muß es die Absicht eines Teufels gewesen sein. Ich halte den Zufall für eine weniger peinliche und zugleich plausiblere Erklärung.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)
Geschlechterrollen, Religion
Frauen begnügen sich nicht mehr mit der Hälfte des Himmels, sie wollen die Hälfte der Welt.
Alice Schwarzer, deutsche Journalistin und Feministin (geb. 1942)
Geschlechterrollen, Religion
Darin besteht ja die Teufelei weiblicher Reize, daß sie einen zwingen, sein eigenes Verderben herbeizusehnen.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)
Glaube, Religion
Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)
Gesellschaft, Religion
Der Nachteil des Himmels besteht darin, daß man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)