Das Fest der Liebe 12/13
Es glitzern die Lichter im Advent und Düfte von Zimt, Nelken und Wein
laden zum Besuch des Jahrmarkts ein.
Schenken sagt man, das bringt Glück!
Den einen Lieben ein edles Stück
und den lieben Kindern was zum Spielen,
nicht ohne auf deren funkelnden Augen Dank zu schielen.
Laute Verkäufer, mahnende Worte müder Eltern und der Kinder Geschrei.
der Leute Gemurmel, Weihnachtslieder, Durchsagen, Einerlei
Verloren in Menschenmassen Bedürfnissen, allein
Übersatt von Angeboten und Feilscherei'n
sehnt mein Herz nach einer Pause;
sehnt es sich nach Hause.
Stimmengewirr und Marktgetöse verhallen
und Schneeflocken leise tanzend vom Himmel fallen,
der schnaufend Hauch entweicht sichtbar in die kühle Winternacht
Die Welt verstummt im Kleid der weissen Pracht.
nur knirschende Schritte und des Atems dumpfer Klang
bleiben hörbar auf des Heimwegs Gang.
Aus der Stille erklingen leise Töne, und festliche Musik lässt ahnen,
wohin sich Liebe und Freude Wurzeln bahnen.
Lauschend, den nun immer mächtigeren Chören,
mitsingend, die eigene Stimme hörend.
Des Herzens Schlag hebt an zu schweben,
das Himmelreich im Innern beginnt sich zu erheben.
Jetzt endlich, alleine mit der Zeit,
entfesselt der Liebe Kraft die Energie,
die glühendes, glitzerndes Leuchten in die Augen treibt.
Welt und Gott klingen zusammen in Harmonie.
himmlische Chöre und Posaunen Schall,
Fröhliche Weihnachten überall.