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Glaube, Religion & Sinn

Glaube, Lebenssinn

Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Glaube, Lebenssinn

Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.
Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller (1877 - 1962)

Krankheit, Natur, Religion

Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Hippokrates, griechischer Arzt (um 460 - um 370 v. Chr.)

Glaube, Religion

Das absurde Verbrechen ist wie Religion. Unglaublich, aber faszinierend.
Alfred Hitchcock, britischer Regisseur (1899 - 1980)

Glaube, Religion

Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.
Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter (1770 - 1843)

Gott, Tiere

Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.
Victor Hugo, französischer Dichter (1802 - 1885)

Gesundheit, Seele

Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.
Wilhelm von Humboldt, deutscher Philosoph und Staatsmann (1767 - 1835)

Glaube, Seele

Das ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, daß sie die Seele klein machen.
Henrik Ibsen, norwegischer Dichter (1828 - 1906)

Glaube, Veränderung

An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, daß ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben.
Franz Kafka, österreichischer Schriftsteller (1883 - 1924)

Gott, Recht

Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.
Erich Kästner, deutscher Schriftsteller (1899 - 1974)

Liebe, Seele

Wer sich durch jede leise Eingebung seines Feindes ziehen und im Kreise umhertreiben läßt, der verrät, daß er eine kleine Seele und wenig Herz hat.
Thomas von Kempen, deutscher Mystiker (1380 - 1471)

Gesellschaft, Gott

Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.
Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813 - 1855)

Glaube, Seele

Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.
Konfuzius, chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)

Gott, Liebe

Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Denken, Glaube

Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als Geist.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)