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Politik, Macht & Recht

Demokratie, Macht

Wenn uns die Mächtigen ihre Zuneigung bekunden, dann ist Wahlzeit.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Krieg, Wissenschaft

Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Gerechtigkeit, Macht

Der Kommunismus findet Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht.
Henry Kissinger, amerikanischer Politiker deutscher Herkunft (geb. 1923)

Gesellschaft, Recht

Am allererdrückendsten sind doch die Leute, die Gesetze erlassen und ständig erneuern, stets im Glauben, den Betrügereien im Geschäftsleben Schranken setzen zu können, ohne zu ahnen, daß sie in Wirklichkeit einer Hydra Köpfe abschneiden.
Platon, griechischer Philosoph

Macht, Sprache

Sobald man bei Staatsangelegenheiten die Worte hören kann: 'Was geht mich das an?' kann man darauf rechnen, daß der Staat verloren ist.
Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 - 1778)

Gesellschaft, Satire

Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Macht, Mut

Das Geheimnis der Macht besteht darin, zu wissen, daß andere noch feiger sind als wir.
Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller (1786 - 1837)

Macht, Vernunft

Staatskunst ist die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl.
Abraham Lincoln, amerikanischer Politiker (1809 - 1865)

Erfahrung, Macht, Wissenschaft

Während alle anderen Wissenschaften weiter fortgeschritten sind, ist die der Staatsführung zum Stillstand gekommen. Man versteht und praktiziert sie jetzt nur etwas besser als vor viertausend Jahren.
John Adams, amerikanischer Politiker, 2. Präsident der USA (1735 - 1826)

Gerechtigkeit, Macht

Amnestie: Großmut des Staates gegenüber solchen Rechtsbrechern, deren Bestrafung ihm zu teuer wäre.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Gerechtigkeit, Macht

Man soll der Opposition stets einen Knochen zum Nagen lassen.
Joseph Joubert, französischer Moralist (1754 - 1824)

Freiheit, Macht

Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche - sie ist Kühnheit und Erfindung.
Eugène Ionesco, französischer Schriftsteller (1909 - 1994)

Demokratie, Gesellschaft

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Gerechtigkeit, Macht

Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach.
Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller (1881 - 1942)

Freiheit, Macht

Je weiter wir die Grenzen der Freiheit nach Osten verschieben, desto sicherer wird die Mitte.
Otto von Habsburg

Freiheit, Gerechtigkeit

Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit.
Johann Gottfried Seume, deutscher Schriftsteller (1763 - 1810)

Erkenntnis, Satire, Wissenschaft

Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Gegenteil: Politiker.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Freiheit, Liebe

Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Krieg, Macht

Abrüstungskonferenzen sind die Feuerwehrübungen der Brandstifter.
John James Osborne, britischer Journalist, Dramatiker und Schauspieler (1929 - 1994)

Gesellschaft, Verantwortung, Vergangenheit

Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Macht, Recht

Jeder Mensch hat das Recht auf schlechte Laune. Man sollte das in die Verfassung aufnehmen.
Georges Simenon, belgischer Schriftsteller (1902 - 1989)

Recht, Satire

Bei schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Macht, Recht

Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber einige möchten halt gleicher sein.
Helmut Qualtinger, österreichischer Kabarettist und Schauspieler (1928 - 1986)

Ironie, Macht

Das Endergebnis ist: Wir wissen erstaunlich weni, und doch ist es erstaunlich, daß wir überhaupt so viel wissen, und noch erstaunlicher, daß so wenig Wissen uns so viel Macht geben kann.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Entscheidung, Freiheit

Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.
Hans Krailsheimer, deutscher Aphoristiker (1888 - 1958)

Gesellschaft, Satire

Vernünftige Leute, die den Standpunkt ihrer Partei bis in die letzten Konsequenzen zu vertreten versuchen, erwecken immer den Eindruck, als seinen sie konfus oder unehrlich geworden.
Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller (1862 - 1931)

Macht, Recht

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren - und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Macht, Recht

Internationales Recht ist das, was der Übeltäter mißachtet, während der Rechtschaffene ablehnt, es mit Gewalt durchzusetzen.
Leon Uris, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1924)

Krieg, Macht

Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.
Bertold Brecht, deutscher Schriftsteller und Regisseur (1898 - 1956)

Krieg, Macht

Wie viel Mühe kostet die Niederschlagung und Verhütung von Aufständen: Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen, Militär. Und wie leicht sind die Ursachen für Aufstände zu beseitigen!
Leo Tolstoi, russischer Dichter (1828 - 1910)

Freiheit, Geld

Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.
Lech Walesa

Humor, Krieg

Deserteure sind Leute, die sich selbst in die Wüste schicken.
Alfred Andersch, deutscher Erzähler und Hörspielautor (1914 - 1980)

Moral, Satire

Autoren müssen das schlechte Gewissen ihrer Nation artikulieren, weil die Politiker ein so gutes haben.
Rolf Hochhuth, deutscher Schriftsteller (geb. 1931)

Glaube, Religion

Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.
Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter (1770 - 1843)

Frieden, Macht

Ein Friedlicher ist einer, der sich totschießen läßt, um zu beweisen, daß der andere ein Aggressor gewesen ist.
Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph und Schriftsteller (1894 - 1971)

Demokratie, Macht, Satire

Wenn die Menschen aus den Ferien zurückkommen, neigen sie dazu, sogar die Regierung etwas milder zu beurteilen. Ein geschickter Regierungschef setzt Wahlen daher für den Frühherbst an.
David Frost, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1939)

Krieg, Musik

Die Musik bei einem Hochzeitszug erinnert mich immer an die Musik von Soldaten, die in den Krieg ziehen.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)

Denken, Macht

Politik wird immer noch mit dem Kopf und nicht mit dem Kehlkopf gemacht.
Helmut Kohl, deutscher Politiker (geb. 1930)

Ironie, Menschlichkeit, Recht

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht. Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Macht, Satire

Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto größer ist er.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Erkenntnis, Krieg, Vernunft

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Fehler, Wissenschaft

In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
Edward Kennedy, amerikanischer Politiker (geb. 1932)

Geschlechterrollen, Recht

Für Männer gelten die Gesetze der Optik nicht. Wenn man sie unter die Lupe nimmt, werden sie plötzlich ganz klein.
Joseph Conrad, britisch-polnischer Schriftsteller (1857 - 1924)

Gesellschaft, Macht

Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Glaube, Gott, Macht, Satire

Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Demokratie, Denken

In den Diktaturen darf man nichts sagen, muß alles nur denken. In der Demokratie darf man alles sagen, aber keiner ist verpflichtet, sich dabei etwas zu denken.
Willi Ritschard, schweizer Bundesrat

Gerechtigkeit, Macht

Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner und Philosoph (106 - 43 v. Chr.)

Gesellschaft, Recht

Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Gerechtigkeit, Macht

Der Liberale ist ein Anbeter der Macht ohne Macht.
George Orwell

Macht, Satire

Wenn man die Redlichkeit eines Politikers allzu laut betont, zweifelt man an seinen Fähigkeiten.
Charles Maurice de Talleyrand, französischer Staatsmann (1754 - 1838)

Krieg, Macht

Solange die Atombombe sich nur in Händen der beiden Großmächte befindet, gibt es keinen Krieg. Gefährlich wird es erst, wenn sich jeder das dazu notwendige Plutonium aus der Drogerie holen kann.
Otto Hahn, deutscher Chemiker und Entdecker der Kernspaltung (1879 - 1968)

Freiheit, Macht

Freiheit ist ein Kaugummibegriff geworden - an jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.
Oskar Kokoschka, österreichischer Maler, Grafiker und Dichter (1886 - 1980)

Gesellschaft, Satire

Die Vergeßlichkeit des Menschen ist etwas anderes als die Neigung mancher Politiker, sich nicht erinnern zu können.
Marcel Mart

Gerechtigkeit, Krieg, Moral, Tugend

Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg: Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.
George Washington, amerikanischer General und 1. US-Präsident (1732 - 1799)

Macht, Natur

Wenn der Mensch etwas verschweigen will, dann gibt es keine Macht auf Erden, die ihm sein Geheimnis entreißt.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Macht, Recht

Niemand hat ein Recht auf ein Übermaß an Wohlstand.
Mutter Teresa, indische Ordensschwester albanischer Herkunft (1910 - 1997)

Demokratie, Krieg

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Angst, Macht

Eine Diktatur ist ein Staat, in dem sich alle vor einem fürchten und einer vor allen.
Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller (1907 - 1990)

Gerechtigkeit, Weisheit

Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen.
Gottfried Wilhelm von Leibniz, deutscher Mathematiker (1646 - 1716)

Macht, Satire

Ein Politiker wird nicht dadurch zum Experten, daß er etwas über etwas sagt.
Manfred Rommel, deutscher Politiker (geb. 1928)

Macht, Recht

Je korrupter der Staat ist, desto mehr Gesetze braucht er.
Publius Cornelius Tacitus, römischer Geschichtsschreiber

Gerechtigkeit, Macht

Unter einem Dementi versteht man in der Diplomatie die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die bisher lediglich ein Gerücht gewesen ist.
John B. Priestley, britischer Schriftsteller (1894 - 1984)

Macht, Satire

Das Rückgrat ist bei manchen Politikern unterentwickelt - vielleicht weil es sowenig benutzt wird. Es ist nicht Sache des Politikers, allen zu gefallen.
Margaret Thatcher, britische Politikerin (geb. 1925)

Gerechtigkeit, Vergangenheit

Die Ungerechtigkeit der Geschichte besteht darin, daß wir die gleichen Augen und Ohren haben wie unsere Vorfahren, obwohl wir weit mehr hören und sehen als sie.
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker (geb. 1926)

Alter, Recht

Es ist ein Merkmal gesetzten Alters, wenn man von zwei Versuchungen jene wählt, die es erlaubt, um neun Uhr wieder zu Hause zu sein.
Ronald Reagan, amerikanischer Schauspieler und Politiker (geb. 1911)

Demokratie, Krieg

Eine Armee ist bestimmt dann ganz demokratisch, wenn ein Oberleutnant damit rechnen muß, daß sein Rekrut von heute sein Bürovorsteher von morgen sein kann.
Dwight David Eisenhower, 34. Präsident der USA (1890 - 1969)

Macht, Satire

Das Los der Parteien wird von den Parteilosen bestimmt.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Gerechtigkeit, Macht

Früher diente die Macht den Ideologien. Jetzt dienen die Ideologien der Macht.
Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller (1908 - 1950)

Ironie, Macht

Sie werden es nicht glauben, aber es gibt soziale Staaten, die von den Klügsten regiert werden - das ist bei den Pavianen der Fall.
Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher (1903 - 1989)

Demokratie, Macht, Zeit

Ich habe zum Begriff Herrschaft in der Demokratie ein völlig ungebrochenes Verhältnis, weil es eine Herrschaft auf Zeit ist.
Walter Scheel, deutscher Politiker (geb. 1919)

Angst, Satire

Es gibt Politiker, die Angst haben, ihr Gesicht zu verlieren. Dabei könnte ihnen gar nichts besseres passieren.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Gesellschaft, Macht

Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)

Arbeit, Recht

Ein Künstler muß in derselben Verfassung an sein Werk gehen, in der der Verbrecher seine Tat begeht.
Thomas Mann, deutscher Schriftsteller (1875 - 1955)

Krieg, Menschlichkeit

Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John Fitzgerald Kennedy, 35. US-Präsident (1917 - 1963)

Macht, Satire

Die Frage, wer an die Macht kommen soll, ist falsch gestellt. Es genügt, wenn eine schlechte Regierung wieder abgewählt werden kann.
Sir Karl Raimund Popper, britischer Philosoph österreichischer Herkunft (1902 - 1994)

Arbeit, Humor, Satire

Daß man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Bürokratie.
Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker (1909 - 1993)

Freiheit, Macht

Freiheit ist ein Gut, daß durch Gebrauchen wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph (geb. 1912)

Demokratie, Freiheit, Macht

Man kann niemals eine Revolution machen, um damit eine Demokratie zu gründen.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gerechtigkeit, Macht

Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.
Indira Gandhi, indische Politikerin (1917 - 1984)

Erfolg, Satire, Wirtschaft

Wer ein amerikanisches Publikum für sich gewinnen will, auch als Politiker, muß es vor allem zum Lachen bringen.
Bob Hope, amerikanischer Komiker (geb. 1903)

Demokratie, Gerechtigkeit, Macht, Satire

Die Regierung eines einzelnen ist eine Ungeheuerlichkeit. Das eingeschränkte Wahlrecht ist eine Ungerechtigkeit. Das allgemeine Wahlrecht ist eine Dummheit.
Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller (1850 - 1893)

Freiheit, Weisheit

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. (Nathan der Weise)
Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Schriftsteller (1729 - 1781)

Freiheit, Sprache

Freiheit ist die Freiheit zu sagen, daß zwei und zwei gleich vier ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst.
George Orwell

Einsamkeit, Recht

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Macht, Natur

Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums.
Napoleon I. Bonaparte, französischer General und Kaiser der Franzosen (1769 - 1821)

Krieg, Macht

Das Militär ist eine Pflanze, die man sorgfältig pflegen muß, damit sie keine Früchte trägt
Jaques Tati, französischer Schauspieler und Regisseur (1908 - 1982)

Gerechtigkeit, Macht

Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.
Charles Maurice de Talleyrand, französischer Staatsmann (1754 - 1838)

Macht, Recht

Die Verfassung eines Staates sollte so sein, daß sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniere.
Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker (1909 - 1966)

Freiheit, Ironie

Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs.
Thomas Woodrow Wilson, amerikanischer Politiker, 28. Präsident der USA (1856 - 1924)

Macht, Menschlichkeit

Während Macht für viele das Allerrealste auf der Welt zu sein scheint, hat die Geschichte der Menschheit bewiesen, daß Macht die unstabilste aller menschichen Errungenschaften ist.
Fromm, Erich

Anerkennung, Gerechtigkeit

Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Demokratie, Freiheit

Demokratie beruht auf drei Prinzipien: auf der Freiheit des Gewissens, auf der Freiheit der Rede und auf der Klugheit, keine der beiden in Anspruch zu nehmen.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Krieg, Macht, Satire

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen, denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
Bertold Brecht, deutscher Schriftsteller und Regisseur (1898 - 1956)

Gerechtigkeit, Macht

Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit.
Platon, griechischer Philosoph

Recht, Weisheit

Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.
Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller (1900 - 1944)

Freiheit, Macht

Freiheit - hat sie erst einmal Wurzeln geschlagen - ist eine Pflanze, die sehr schnell wächst.
George Washington, amerikanischer General und 1. US-Präsident (1732 - 1799)

Ehe, Macht

Mit der Macht kann man nicht flirten, man muß sie heiraten.
André Malraux, französischer Schriftsteller und Politiker (1901 - 1976)

Gesellschaft, Kunst

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)

Genuss, Recht

Wo Gesetze schriftlich aufgezeichnet sind, genießte der Schwache mit dem Reichen gleiches Recht.
Euripides, griechischer Tragödienschreiber (um 485/480 - 406 v. Chr.)

Demokratie, Gemeinschaft, Verantwortung

Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Denken, Freiheit

Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht.
Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller (1786 - 1837)

Macht, Satire

Eine Diktatur ist eine Regierung, bei der man in Gefahr gerät, sitzen zu müssen, wenn man nicht hinter ihr stehen will.
Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker (1909 - 1966)

Gerechtigkeit, Macht

Der größte Staatsmann ist derjenige, welcher der humanste ist.
Anselm Feuerbach, deutscher Maler (1829 - 1880)

Krieg, Macht

Alle Kriege sind nur Raubzüge.
François Marie Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph (1694 - 1778)

Macht, Satire

Eine Regierung, die nichts wert ist, kostet am meisten.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Geld, Satire, Wirtschaft

Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Macht, Satire

Regierung ist nicht Vernunft, nicht Beredsamkeit - sondern Gewalt.
George Washington, amerikanischer General und 1. US-Präsident (1732 - 1799)

Freiheit, Kirche, Satire

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen - lesen, was einem die Zensoren erlauben - glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Frieden, Macht

Eine friedliche und einträchtige Welt ist der geheime Alptraum der Offiziere und Advokaten.
Norman Mailer, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1923)

Freiheit, Glück

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Geld, Gerechtigkeit, Macht, Satire

Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß.
Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)

Freude, Krieg

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen. (Die Haarbeutel)
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Gerechtigkeit, Macht

Eine Diktatur ist ein Staat, in dem man all das tun muß, was nicht verboten ist.
John B. Priestley, britischer Schriftsteller (1894 - 1984)

Macht, Satire

Eine gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung
Erskine Caldwell, amerikanische Schriftstellerin (1903 - 1987)

Krieg, Macht

Es hat Verzweiflung oft die Schlachten schon gewonnen.
François Marie Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph (1694 - 1778)

Freiheit, Macht

Das erste steht uns frei, beim zweiten sind wir Knechte. (Faust I, Mephisto)
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Krieg, Theater

Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Demokratie, Gemeinschaft

Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Freiheit, Natur, Recht

Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt, wie ein Jurist die Wirklichkeit.
Jean Giraudoux, französischer Schriftsteller (1882 - 1944)

Charakter, Dummheit, Freiheit, Recht

Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Freundschaft, Recht

Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Frieden, Gerechtigkeit, Krieg

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner und Philosoph (106 - 43 v. Chr.)

Denken, Freiheit, Menschlichkeit

Und ich behaupte, daß ein Mensch, der nicht unter der einen oder anderen Form gewohnt ist, aufrührerischen Gedanken nachzugehen, vom rein menschlichen Standpunkt aus betrachtet, eine defekte Geistesverfassung besitzt. (Heretiker)
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Macht, Satire

Danken fällt den Politikern schwer, besonders das Abdanken.
Ron Kritzfeld

Demokratie, Gemeinschaft

Die Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Gesellschaft, Krieg

Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)

Krieg, Macht

Friede: die Epoche des Betrügens zwischen zwei Epochen des Kriegführens.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Freiheit, Lebenssinn

Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.
Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Dichter und Schauspieler (1801 - 1862)

Macht, Sprache

Die Diktatur duldet Reden. Aber keine Widerreden.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Ironie, Krieg

Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
Groucho Marx, amerikanischer Komiker (1890 - 1977)

Ironie, Satire

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, daß er nur eine Klasse kennt: Feinde.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Armut, Gerechtigkeit, Macht, Reichtum

Jeder Reiche, der dem Armen den Mund stopfen will, redet von Sachlichkeit. (Heretiker)
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Freiheit, Macht

Freiheit bedeutet lediglich, daß du nichts mehr zu verlieren hast.
Janis Joplin

Gerechtigkeit, Macht

Was zugunsten des Staates begonnen wird, geht oft zuungunsten der Welt aus.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Anerkennung, Demokratie, Öffentlichkeit, Satire

Beliebtheit sollte kein Maßstab füt die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im amerikanischen Senat.
Orson Welles, amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor (1915 - 1985)

Macht, Recht

Recht zu haben, ist nur halb so schön, wenn kein anderer Unrecht hat.
Orson Welles, amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor (1915 - 1985)

Freiheit, Macht

Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Lebenssinn, Macht

Diktatur ist ein Staat, in dem das Halten von Papageien lebensgefährlich sein kann.
Jack Lemmon, amerikanischer Schauspieler (geb. 1925)

Geschlechterrollen, Recht

Das Spiel ist das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen. Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt.
Peter Bamm, deutscher Schriftsteller (1897 - 1975)

Macht, Recht

Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muß Gesetz sein, weil es recht ist.
Charles-Louis de Montesquieu, französischer Schriftsteller (1689 - 1755)

Gemeinschaft, Satire

In Rußland wird das Volk durch die Partei verdummt, in den Vereinigten Staaten durch die Television.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Demokratie, Macht

Früher hielten sich manche Könige einen Narren. Heute halten sich manche Demokratien einen König.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Freiheit, Macht

Solange der Mensch spielt, ist er frei.
Friedrich Sieburg, deutscher Erzähler und Essayist (1893 - 1964)

Freiheit, Verantwortung

Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
Albert Camus, französischer Schriftsteller und Philosoph (1913 - 1960)

Demokratie, Macht

Überschrift eines demokratischen Leitartikels: Jein! - !
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Fehler, Macht

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.
André Malraux, französischer Schriftsteller und Politiker (1901 - 1976)

Gerechtigkeit, Macht

Macht ist das stärkste Aphrodisiakum.
Henry Kissinger, amerikanischer Politiker deutscher Herkunft (geb. 1923)

Macht, Vernunft

Die Macht der Könige ist auf die Vernunft und auf die Torheit des Volkes gegründet - und viel mehr auf die Torheit. (Pensées)
Blaise Pascal, französischer Mathematiker und Physiker (1623 - 1662)

Demokratie, Medien

Die Medien sind bellende Wachhunde der Demokratie, und die Demokratie ist bekanntlich das beste politische System, weil man es ungestraft beschimpfen kann.
Ephraim Kishon, israelischer Schriftsteller (geb. 1924)

Gerechtigkeit, Macht

Wenn ich etwas in der Politik verabscheue, dann den Typ des Aals, der sich vor lauter Geschmeidigkeit am liebsten selbst in sein Hinterteil beißen würde.
Margaret Thatcher, britische Politikerin (geb. 1925)

Jugend, Krieg, Zeit

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Gemeinschaft, Krieg

Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.
Franklin Delano Roosevelt, amerikanischer Politiker (1882 - 1945)

Freiheit, Gerechtigkeit, Sprache

Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Krieg, Macht

Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.
Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph und Schriftsteller (1894 - 1971)

Gerechtigkeit, Macht

Das Schicksal der Welt hängt heute in erster Linie von den Staatsmännern ab, in zweiter Linie von den Dolmetschern.
Adolph Freiherr von Knigge, deutscher Schriftsteller (1751 - 1796)

Denken, Freiheit

Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
Heinrich von Kleist, deutscher Schriftsteller (1777 - 1811)

Recht, Weisheit

Es gibt ein Recht des Weiseren, nicht ein Recht des Stärkeren.
Joseph Joubert, französischer Moralist (1754 - 1824)

Recht, Vernunft

Wenn Argumente fehlen, kommt meist ein Verbot heraus.
Oliver Hassencamp, deutscher Schriftsteller (1921 - 1988)

Macht, Reichtum, Satire

Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein. Wenn im Staate Verwirrung herrscht, so ist es eine Schande, reich und Beamter zu sein.
Konfuzius, chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)

Demokratie, Gesellschaft, Meinung

Es kommt nicht so sehr darauf an, daß die Demokratie nach ihrer ursprünglichen Idee funktioniert, sondern daß sie von der Bevölkerung als funktionierend empfunden wird.
Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker (1909 - 1993)

Vergänglichkeit, Zeit

Gleichungen sind wichtiger für mich, weil die Politik für die Gegenwart ist, aber eine Gleichung etwas für die Ewigkeit.
Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 - 1955)

Angst, Zeit

Wäre die deutsche Politik ein Auto, ich fürchte, sie käme schon seit Jahren nicht mehr durch den TÜV.
Manfred Rommel, deutscher Politiker (geb. 1928)

Gerechtigkeit, Macht

Das Mißverständnis ist die diplomatische Form der Ausrede.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Macht, Satire

Gegen die Regierung mit allen Mitteln zu kämpfen ist ja ein Grundrecht und Sport eines jeden Deutschen.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Sprache, Theater

Die Politik ist eine Bühne, auf der die Souffleure manchmal lauter sprechen als die Darsteller.
Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller (1900 - 1978)

Macht, Satire

Die Partei ist die Kampfgemeinschaft von Intimfeinden.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Ironie, Macht, Satire

Eine Partei kann immer nur ein Mittel sein. Und immer gibt es nur einen einzigen Zweck: die Macht.
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)

Macht, Reichtum

Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
François Marie Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph (1694 - 1778)

Gerechtigkeit, Humor, Recht

Erfahrene Juristen bezeugen, daß es vor Gericht von Vorteil sein kann, wenn man im Recht ist.
Robert Lee Frost, amerikanischer Lyriker (1875 - 1963)

Gesellschaft, Satire

Die bescheidenen Menschen wären die berufenen Politiker, wenn sie nicht so bescheiden wären.
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker (geb. 1926)

Macht, Recht

Korruption ist die tägliche Gesetzesänderung.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Demokratie, Entscheidung

Die Wahlversprechen von heute sind die Steuern von morgen.
Abraham Lincoln, amerikanischer Politiker (1809 - 1865)

Verantwortung, Wahrheit

Tatsachen stehen in der Politik oft nicht hoch im Kurs. Selbst hartnäckige Mißerfolge gelten noch als Beweis für die Richtigkeit der Theorie.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Frieden, Macht

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Denken, Gesellschaft

Auch in der Politik gilt, daß Salome auf ihrem Teller keinen pensionierten Kopf wünscht. Interessiert ist sie nur an Köpfen von Leuten in Amt und Würden.
Franz Vranitzky

Charakter, Demokratie

Das Regieren in einer Demokratie wäre wesentlich einfacher, wenn man nicht immer wieder Wahlen gewinnen müßte.
Georges Clemenceau, französischer Politiker (1841 - 1929)

Frieden, Macht

Pelzmäntel sind Reparationen für einen verlorenen Frieden.
Jean Gabin, französischer Schauspieler (1904 - 1976)

Freiheit, Macht

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.
Erich Fried, britisch-österreichischer Schriftsteller (1921 - 1988)

Gerechtigkeit, Krieg, Macht

Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.
Aristoteles, griechischer Philosoph (384 - 322 v. Chr.)

Bildung, Erkenntnis, Freiheit

Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei.
Wilhelm Raabe, deutscher Schriftsteller (1831 - 1910)

Macht, Recht

Alles regelt sich nach dem Gesetz des Gegensatzes, das zugleich ein Gesetz des Ausgleichs ist.
Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)

Macht, Satire

Mikrofone sind das einzige, das sich Politiker gerne vorhalten lassen.
Frank Elstner, deutscher Showmaster (geb. 1942)

Macht, Tiere

Politik ist der stets neu zu schaffende Kompromiß von Macht und Vernunft.
Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph (geb. 1912)

Gerechtigkeit, Macht, Religion

Gerechtigkeit gibt es nur in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade.
Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin (1876 - 1971)

Krieg, Macht

Krieg ist das Ergebnis von Politik, und deswegen mische ich mich da nicht ein, das ist alles.
Mutter Teresa, indische Ordensschwester albanischer Herkunft (1910 - 1997)

Freiheit, Zeit

Der größte Teil der kulturellen Produktion der letzten Jahrzehnte wäre durch einfaches Turnen und zweckmäßige Bewegung im Freien mit großer Leichtigkeit zu verhindern gewesen.
Bertold Brecht, deutscher Schriftsteller und Regisseur (1898 - 1956)

Dummheit, Fehler

Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.
Erich Kästner, deutscher Schriftsteller (1899 - 1974)

Demokratie, Entscheidung

Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, daß sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.
Karl Marx, deutscher Philosoph und Politiker (1818 - 1883)

Gesellschaft, Öffentlichkeit, Recht

Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner und Philosoph (106 - 43 v. Chr.)

Freiheit, Macht

Image ist eine maßgeschneiderte Zwangsjacke.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Freiheit, Krieg, Macht, Satire

Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gerechtigkeit, Macht

Die schlimmste Art von Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
Platon, griechischer Philosoph

Gerechtigkeit, Macht

Es ist einfacher, für ein Prinzip zu kämpfen, als ihm gerecht zu werden.
Adlai Ewing Stevenson, britisch-amerikanischer Politiker (1900 -1965)

Demokratie, Satire

Wenn einer im Wahlkampf zu schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker.
Rainer Barzel

Gerechtigkeit, Gesellschaft, Ironie, Tiere

In England ist das Interesse an der Ungleichheit der Pferde weitaus größer als an der Gleichheit der Menschen.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Denken, Krieg

Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.
Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller (1891 - 1980)

Dummheit, Macht, Verantwortung

Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.
Isaac Asimov, amerikanischer Schriftsteller und Biologe (geb. 1920)

Geld, Ironie, Vernunft, Wirtschaft

Eine Million Steuerzahler verhalten sich vernünftiger als eine öffentliche Hand.
Hermann Josef Abs, deutscher Bankier (1901 - 1994)

Macht, Natur

Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.
Anselm Feuerbach, deutscher Maler (1829 - 1880)

Demokratie, Macht

Diktaturen sind Einbahnstraßen. In Demokratien herrscht Gegenverkehr.
Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller (1907 - 1990)

Demokratie, Gesellschaft

Die große Koalition ist die formierte Gesellschaft des Parlaments zur Abwehr mißgünstiger Wählereinflüsse.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Gerechtigkeit, Moral, Verantwortung

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
Mark Aurel, römischer Kaiser (121 - 180)

Freiheit, Macht

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.
Matthias Claudius, deutscher Dichter (1740 - 1815)

Veränderung, Verantwortung

Politik besteht nicht selten darin, einen simplen Tatbestand so zu komplizieren, daß alle nach einem neuen Vereinfacher rufen.
Giovanni Guareschi, italienischer Schriftsteller (1908 - 1968)

Freiheit, Kunst

Ein ungeklärtes Geheimnis schenkt uns oft mehr Schönheit und Freiheit, als seine Lösung uns geben kann.
Jean Giraudoux, französischer Schriftsteller (1882 - 1944)

Musik, Sprache

In der Politik ist es wie im Konzert: Ungeübte Ohren halten das Stimmen der Instrumente schon für Musik.
Amintore Fanfani, italienischer Politiker (geb. 1908)

Frieden, Macht

Sei friedlich. Sich nicht rächen kann auch eine Rache sein.
Danny Kaye, amerikanischer Filmkomiker (1913 - 1987)

Ironie, Macht, Recht

In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Macht, Recht

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muß auch mit der Justiz rechnen.
Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist und Schauspieler (geb. 1927)

Krieg, Macht

Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.
Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller (1786 - 1837)

Bildung, Satire

Schulen lehren Patriotismus, Zeitungen produzieren aufregende Sensationen, Politiker kämpfen für ihre Wiederwahl. Darum können alle drei für die Rettung der menschlichen Rasse nichts tun.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Krankheit, Lebenssinn

In der Politik ist es wie im täglichen Leben: Man kann eine Krankheit nicht dadurch heilen, daß man das Fieberthermometer versteckt.
Yves Montand, französischer Schauspieler und Sänger (1921 - 1991)

Demokratie, Entscheidung

Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen.
Thomas Jefferson, amerikanischer Politiker, 3. Präsident der USA (1743 - 1826)

Gerechtigkeit, Macht

Was in der Politik noch fehlt, ist ein Machthungerstreik.
Werner Finck, deutscher Kabarettist (1902 - 1978)

Macht, Recht

Der Satire steht das Recht auf Übertreibung zu. Aber sie hat es schon seit langem nicht mehr nötig, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Geld, Krieg

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen
Thomas Jefferson, amerikanischer Politiker, 3. Präsident der USA (1743 - 1826)

Krieg, Veränderung

Der einzige Fortschritt, den man in bisher in Abrüstungsfragen erzielt hat, liegt darin, daß sich die früheren Kriegsminister jetzt Verteidigungsminister nennen.
Linus Carl Pauling, amerikanischer Chemiker (1901 - 1994)

Ironie, Schweigen, Sprache

Ein Diplomat ist ein Gentleman, der zweimal überlegt, bevor er nichts sagt.
John Steinbeck, amerikanischer Schriftsteller (1902 - 1968)

Meinung, Satire

Eine Partei ist die Gesamtheit jener, die sich einbilden, derselben Meinung zu sein.
Charles Tschopp, schweizer Aphoristiker (1899 - 1982)

Macht, Satire

Eine Regierung löst keine Probleme, sie läßt sie abklingen.
Ronald Reagan, amerikanischer Schauspieler und Politiker (geb. 1911)

Geschlechterrollen, Satire

Wäre ich hinter Frauen her, würde ich weit weniger gut malen. Alle kreativen Menschen, Künstler wie Politiker, verhalten sich in außergewöhnlichem Maße abstinent.
Salvador Dali, spanischer Maler, Bildhauer, Graphiker (1904 - 1989)

Demokratie, Zukunft

Wer heute auf die Demokratie schimpft, dem wird morgen der Marsch geblasen.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Demokratie, Gesellschaft, Zukunft

Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation.
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)

Macht, Medien, Satire

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Macht, Zeit

Mit der Politik des kleineren Übels sind 6000 Jahre lang die großen Übel gemacht worden.
Lore Lorentz, deutsche Kabarettistin und Chansonsängerin (1920 - 1994)

Freude, Recht

Wer die Gesetze nicht kennt, bringt sich um das Vergnügen, gegen sie zu verstoßen.
Jean Genet, französischer Schriftsteller (1910 - 1986)

Freiheit, Macht

Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Freiheit, Macht

Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Gerechtigkeit, Macht

Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Gerechtigkeit, Lebenssinn

Gegen Lärm wird gekämpft - warum nicht gegen die schreiende Ungerechtigkeit?
Wieslaw Brudzinski, polnischer Satiriker (geb. 1920)

Denken, Wirtschaft

Verschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft, und das wird früher geschehen, als wir denken, so verschmilzt auch die Politik.
Walter Rathenau, deutscher Industrieller und Politiker (1867 - 1922)

Freiheit, Macht

Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten.
Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 - 1778)

Krieg, Macht

Friede - die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.
Oswald Spengler, deutscher Philosoph (1880 - 1936)

Macht, Satire

Manche Politiker muß man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne.
Dieter Hallervorden, deutscher Kabarettist und Komiker (geb. 1935)

Krieg, Macht

Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.
Niccolò Machiavelli, italienischer Staatsmann (1469 - 1527)

Macht, Meinung

Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen ist ein allgemein herrschender Irrwahn.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Kunst, Macht

Politik ist die Kunst des Möglichen.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Macht, Recht

Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat.
Baruch de Spinoza, niederländischer Philosoph (1632 - 1677)

Ironie, Krieg

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 - 1955)

Macht, Satire

Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel - die schlechteste ist unerträglich.
Thomas Paine

Demokratie, Entscheidung

Wahlanalysen sind der Versuch, Leichen in fremde Keller zu legen.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Angst, Frieden

Es gibt keinen Frieden für die Furchtsamen und Uneinigen.
Charles de Gaulle, französischer Staatsmann (1890 - 1970)

Ironie, Moral, Recht

Natürlich hat es schon perfekte Morde gegeben - sonst wüßte man ja etwas von ihnen.
Alfred Hitchcock, britischer Regisseur (1899 - 1980)

Gerechtigkeit, Macht

Ein autoritärer Staat ist ein Staat, in dem jeder das tun darf, was er tun muß.
Danny Kaye, amerikanischer Filmkomiker (1913 - 1987)

Gerechtigkeit, Macht

Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.
Friedl Beutelrock, deutsche Schriftstellerin (1889 - 1958)

Lebenssinn, Satire

Ich gedenke oft solcher Politiker, wenn ich im Dorfe von einem Hund angebellt werde, der zweite nachbellt, und alle bellen, und keiner kann sagen warum.
Karl Julius Weber, deutscher Schriftsteller (1767 - 1832)

Krieg, Wahrheit

Einbildungskraft ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit.
Jules Gaultier de Laguionie

Macht, Recht

Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.
Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724 - 1804)

Gerechtigkeit, Macht

Politik ist wie Steilwandfahren. Man muß ständig Vollgas geben, sonst stürzt man ab.
Klaus Kinkel, deutscher Schriftsteller (1815 - 1882)

Demokratie, Zukunft

Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Lernen, Wahrheit

Es ist eine alte Wahrheit, daß man in der Politik oft vom Feinde lernen muß.
Wladimir Iljitsch Lenin, russisch - sowjetischer Politiker (1870 - 1924)

Gerechtigkeit, Macht

Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Ehe, Ironie, Liebe

Staat und Kirchen können nur zwei Möglichkeiten dulden: Ehe oder Prostitution, und in den meisten Fällen ist ihnen die Liebe außerhalb dieser beiden Gehege verdächtig
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller (1917 - 1985)

Einsamkeit, Recht

Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Freiheit, Gerechtigkeit, Satire

Der Politik ist eine bestimmte Form der Lüge zwangsläufig zugeordnet: das Ausgeben des für eine Partei Nützlichen als das Gerechte.
Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph (geb. 1912)

Frieden, Krieg

Es gab noch nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.
Benjamin Franklin, amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker (1706 - 1790)

Macht, Vergangenheit

Wer Berlin zur neuen Hauptstadt macht, schafft geistig ein neues Preußen.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Freiheit, Macht

Die Sklaverei läßt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.
Ernst Jünger, deutscher Philosoph (1895 - 1998)

Macht, Satire

Viele Politiker, die in der Opposition geschmeidige Düsenjäger waren, werden an der Macht bedächtige Segelflieger.
Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller (1900 - 1978)

Geschlechterrollen, Menschlichkeit

Wenn Sie in der Politik etwas gesagt haben wollen, wenden Sie sich an einen Mann. Wenn Sie etwas getan haben wollen, wenden Sie sich an eine Frau.
Margaret Thatcher, britische Politikerin (geb. 1925)

Freiheit, Macht

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.
Erich Kästner, deutscher Schriftsteller (1899 - 1974)

Gesellschaft, Ironie, Macht

Nennt man das Kind beim Namen und nennt es 'Verstaatlichung', so wird aller Sozialismus unromantisch und nüchterner.
Theodor Heuss, deutscher Politiker (1884 - 1963)

Demokratie, Macht

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Satire, Tod

Wenn ein Politiker stirbt, kommen viele zur Beerdigung nur deshalb, um sicher zu sein, daß man ihn wirklich begräbt.
Georges Clemenceau, französischer Politiker (1841 - 1929)

Demokratie, Entscheidung

Demokratie heißt, die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt sein.
Jeannine Luczak

Geschlechterrollen, Macht, Recht

Frauen haben heute sicher mehr Rechte. Aber mehr Macht hatten sie früher.
Charles Aznavour, französischer Schauspieler und Komponist (geb. 1924)

Macht, Satire

Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Frieden, Macht

Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Satire, Wissenschaft

Die Wissenschaftler bemühen sich, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich oft, das Mögliche unmöglich zu machen.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Krieg, Macht

Der Krieg wird niemals zu Ende sein, solange noch eine Wunde blutet, die er geschlagen hat.
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller (1917 - 1985)

Gerechtigkeit, Recht

Man glaubte früher, daß die Gerechtigkeit nicht aus dem Gesetz kommen sollte, sondern das Gesetz aus der Gerechtigkeit.
Joseph Joubert, französischer Moralist (1754 - 1824)

Ironie, Macht, Verantwortung

Die Herrschenden zimmern ihren Thron nicht mehr selber. Darum wissen sie auch nicht, wo er brüchig ist.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Krieg, Satire

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Frieden, Lebenssinn

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. (Wilhelm Tell)
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Ironie, Krieg, Satire

In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution, für Vernunft und Niederlegung der Waffen - nur beim Feind, nicht bei sich selbst.
Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller (1877 - 1962)

Freiheit, Macht

Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Gerechtigkeit, Macht

In der Politik darf man nicht versuchen, mit dem Kinn eine Faust k.o. zu schlagen.
Olof Joachim Palme, schwedischer Politiker (1927 - 1986)

Einsamkeit, Macht

Nichts schädigt mehr den Staat als die Alleinherrschaft.
Euripides, griechischer Tragödienschreiber (um 485/480 - 406 v. Chr.)

Frieden, Gemeinschaft

Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.
Marcel Proust, französischer Schriftsteller (1871 - 1922)

Gemeinschaft, Recht

Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Demokratie, Entscheidung

In der Wahl seiner Feinde kann der Mensch nicht vorsichtig genug sein.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gerechtigkeit, Macht

Um einen Staat zu beurteilen, muß man seine Gefängnisse von innen ansehen.
Leo Tolstoi, russischer Dichter (1828 - 1910)

Familie, Gesellschaft

Vaterland nennt sich der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)