Kunst, Sprache & Medien
- All
- Achtsamkeit
- Anerkennung
- Arbeit
- Armut
- Bücher
- Denken
- Ehe
- Einsamkeit
- Erkenntnis
- Fehler
- Freiheit
- Freude
- Gemeinschaft
- Genuss
- Gerechtigkeit
- Geschlechterrollen
- Gesellschaft
- Gesundheit
- Gott
- Hoffnung
- Humor
- Ironie
- Jugend
- Kinder
- Krieg
- Kunst
- Lebenssinn
- Lernen
- Liebe
- Literatur
- Lüge
- Macht
- Medien
- Meinung
- Menschlichkeit
- Moral
- Musik
- Mut
- Natur
- Recht
- Satire
- Scheitern
- Schweigen
- Sprache
- Theater
- Tiere
- Toleranz
- Tugend
- Verantwortung
- Vergangenheit
- Vergänglichkeit
- Vernunft
- Veränderung
- Wahrheit
- Weisheit
- Wissenschaft
- Zeit
- Zukunft
- Öffentlichkeit
Lebenssinn, Sprache
Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.
Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller (1900 - 1944)
Anerkennung, Bücher
Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller (1899 - 1961)
Gesellschaft, Meinung, Sprache, Toleranz
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)
Kunst, Lebenssinn
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)
Gesellschaft, Sprache
Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.
Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813 - 1855)
Menschlichkeit, Sprache, Tiere
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis Armstrong, amerikanischer Jazzmusiker (1900 - 1971)
Gesundheit, Kunst
Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.
Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller (1843 - 1918)
Meinung, Öffentlichkeit
Ein Kritiker ist ein Mensch, der sehr böse wird, wenn dem Publikum etwas gefällt, was er nicht mag.
Erich Segal (16.6.1937 - )
Ironie, Medien, Vergangenheit
Der Historiker ist ein Reporter, der überall dort nicht dabei war, wo etwas passiert ist.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)
Ironie, Kunst, Veränderung
Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen. Sie will nicht das Endgültig-Gute, das Endgültig-Schöne. Sie will immer nur etwas Neues.
Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)
Kunst, Lebenssinn
Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.
Samuel Butler, englischer Satiriker (1612 - 1680)
Kunst, Lebenssinn
Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens
Coco Chanel, französische Modeschöpferin (1883 - 1971)
Freiheit, Gerechtigkeit, Sprache
Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)
Ironie, Kunst, Vergänglichkeit
Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)
Bücher, Wissenschaft
Jede mathematische Formel in einem Buch halbiert die Verkaufszahl dieses Buches.
Stephen Hawking
Lebenssinn, Theater
Wie in einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)
Menschlichkeit, Sprache
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller (1865 - 1936)
Gesellschaft, Sprache
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
William Shakespeare, englischer Dramatiker (1564 - 1616)
Lebenssinn, Literatur
Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)
Bücher, Natur, Vergänglichkeit
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
Hans Christian Andersen, dänischer Dichter (1805 - 1875)
Bücher, Geschlechterrollen
Wenn es darauf ankommt, in den Augen einer Frau zu lesen, sind die meisten Männer Analphabeten.
Heidelinde Weis, deutsche Schauspielerin (geb. 1940)
Gesellschaft, Sprache
Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)
Anerkennung, Medien, Öffentlichkeit
Ruhm hat nichts mit Popularität zu tun. Popularität hält manchmal nur von einem Klatsch zum nächsten.
Charlie Chaplin, britischer Schauspieler, Regisseur und Produzent (1889 - 1977)
Bücher, Öffentlichkeit
Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)
Erkenntnis, Kunst, Vernunft, Wissenschaft
Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.
Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller (1868 - 1936)
Gesellschaft, Kunst
Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.
Adolph Freiherr von Knigge, deutscher Schriftsteller (1751 - 1796)
Bücher, Vergangenheit, Zeit
Die glücklichsten Zeiten der Menschheit sind die leeren Blätter im Buch der Geschichte.
Leopold von Ranke, deutscher Historiker (1795 - 1886)
Anerkennung, Kunst, Weisheit
Hüte dich vor dem Imposanten! Aus der Länge des Stiels kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.
Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)
Gesundheit, Sprache
Denn das Wort ist wahr, daß ein Extrem regelmäßig das entgegengesetzte Extrem auslöst. Das gilt so beim Wetter, in unseren Körpern und erst recht bei den Staaten.
Sokrates, griechischer Philosoph (470 - 399 v. Chr.)
Bücher, Gesellschaft
Auch den Möbelpackern sind Leute, die Bücher lesen, zuwider. Aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)
Bücher, Gesellschaft
Unsere Theologen wollen mit Gewalt aus der Bibel ein Buch machen, worin kein Menschenverstand ist.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)
Einsamkeit, Schweigen
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)
Erkenntnis, Kunst
Der Geschmack ist die Kunst sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.
Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 - 1778)
Sprache, Veränderung
Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer von neuem sagen.
André Gide, französischer Schriftsteller (1869 - 1951)
Achtsamkeit, Sprache
Was die Welt in diesem Augenblick sucht, ist viel weniger ein Gleichgewicht als eine Sprache.
Jean Giraudoux, französischer Schriftsteller (1882 - 1944)
Medien, Vergangenheit
Die Geschichte wiederholt sich, wenn auch nicht so oft wie das Fernsehen.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)
Bücher, Lebenssinn
Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.
Charles-Louis de Montesquieu, französischer Schriftsteller (1689 - 1755)
Lebenssinn, Literatur
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. (Hamlet)
William Shakespeare, englischer Dramatiker (1564 - 1616)
Geschlechterrollen, Kunst
Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe zu löffeln hat.
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller (1917 - 1985)
Geschlechterrollen, Kunst
Ein Maler ist ein Mann, der malt, was er verkauft. Ein Künstler ist dagegen ein Mann, der das verkauft, was er malt.
Pablo Picasso, spanischer Maler (1881 - 1973)
Sprache, Verantwortung
Ein edler Mensch beurteilt niemanden nur nach seinen Worten. In einer kultivierten Welt blühen Taten, in einer unkultivierten Welt Worte.
Konfuzius, chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)
Menschlichkeit, Sprache
Das menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.
Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)
Gesellschaft, Kunst
Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)
Gerechtigkeit, Kunst
Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören.
Gerhard Bronner, österreichischer Kabarettist (geb. 1923)
Gesellschaft, Ironie, Medien
Überall gibt es Zuschauer - Menschen, die an etwas interessiert sind, das sie gar nicht interessiert.
Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)
Gemeinschaft, Kunst
Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält.
Ezra Pound, amerikanischer Schriftsteller (1885 - 1972)
Geschlechterrollen, Ironie, Sprache
Frauen müssen das letzte Wort behalten - aber leider nicht für sich.
Hans Joachim Kulenkampff, deutscher Schauspieler und Quizmaster (1921 - 1998)
Kunst, Vergänglichkeit, Zeit
Je mehr du auf der Höhe der diesjährigen Mode stehst, desto mehr bist du bereits hinter der nächstjährigen Mode zurück.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)
Bücher, Gesellschaft
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)