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Gesellschaft & Zusammenleben

Gesellschaft, Meinung

Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker gebracht haben.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Optimist ist ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt wie sie sind.
Karl Valentin

Gesellschaft, Humor

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Denken, Gesellschaft

Feiglinge sind Leute, die mit den Füßen denken.
Jerry Lewis, amerikanischer Schauspieler und Komödiant (geb. 1926)

Liebe, Menschlichkeit

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fühle ich, daß es nichts gibt, was wahrhaft künstlerischer wäre, als die Menschheit zu lieben.
Vincent van Gogh, niederländischer Maler (1853 - 1890)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Niemand gibt zu Gelächter Anlaß, der über sich selber lacht.
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)

Freude, Gesellschaft

Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind die Menschen größer geworden als durch alle Freuden dieser Welt.
Adalbert Stifter, österreichischer Schriftsteller (1805 - 1868)

Denken, Gesellschaft

Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Toleranz

Ignorieren ist noch keine Toleranz.
Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller (1819 - 1898)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Organisieren besteht darin, weder den Dingen ihren Lauf noch den Menschen ihren Willen zu lassen.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der einzig wahre Realist ist der Visionär.
Frederico Fellini, italienischer Filmregisseur (1920 - 1993)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Pessimist ist ein Mensch, der sofort nach dem Sarg Ausschau hält, wenn er Blumen gerochen hat.
Henry Louis Mencken, amerikanischer Journalist und Schriftsteller (1880 - 1956)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Satiriker ist jemand, der den Elefanten Mausefallen stellt.
Ephraim Kishon, israelischer Schriftsteller (geb. 1924)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Zu den Steinen hat einer gesagt: 'Seid menschlich.' Die Steine haben gesagt: 'Wir sind noch nicht hart genug.'
Erich Fried, britisch-österreichischer Schriftsteller (1921 - 1988)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Manche Menschen sind wie gewaltige Berge: je höher, um so eisiger.
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker (geb. 1926)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen liest, fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken begraben liegen.
Peter Sellers, britischer Filmschauspieler (1925 - 1980)

Gesellschaft, Sprache

Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.
Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813 - 1855)

Geschlechterrollen, Gesellschaft

Was wären die Menschen ohne die Frauen? Rar, sehr rar.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Dummheit, Gesellschaft

Kluge Leute können sich dumm stellen. Das Gegenteil ist schwieriger.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Erfahrung, Gesellschaft

Kluge Menschen suchen sich die Erfahrungen selbst aus, die sie zu machen wünschen.
Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (1864 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn man Mitleid fühlt, so fragt man nicht erst andere Leute, ob man es fühlen soll.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Urteil der Menge mache dich immer bedenklich, aber niemals verzagt.
Platon, griechischer Philosoph

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel vortrefflich zu Hause, aber er hat keine Ahnung vom Rest.
José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph (1883 - 1955)

Gesellschaft, Ironie, Medien

Überall gibt es Zuschauer - Menschen, die an etwas interessiert sind, das sie gar nicht interessiert.
Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige Inkonsequenz.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Arbeit, Gemeinschaft, Wirtschaft

Arbeitsplätze schaffen ist die vornehmste Verpflichtung eines Unternehmens gegenüber der Gemeinschaft.
Lee Iacocca, amerikanischer Industriemanager (geb. 1924)

Menschlichkeit, Sprache

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller (1865 - 1936)

Anerkennung, Gesellschaft

Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 - 1778)

Menschlichkeit, Verantwortung

Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, daß der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.
Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724 - 1804)

Erkenntnis, Gesellschaft

Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Sprache

Es genügt nicht, daß man zur Sache spricht. Man muß zu den Menschen sprechen.
Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker (1909 - 1966)

Denken, Gesellschaft

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Freiheit, Gesellschaft

An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde.
Johannes Kepler, deutscher Mathematiker und Astronom (1571 - 1630)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche draufrollen.
Albert Schweitzer, deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Anerkennung, Hoffnung

Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)

Liebe, Menschlichkeit

Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.
Albert Camus, französischer Schriftsteller und Philosoph (1913 - 1960)

Gemeinschaft, Gesellschaft, Glück

Glücklich ist das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
Charles-Louis de Montesquieu, französischer Schriftsteller (1689 - 1755)

Gesellschaft, Weisheit

Gesunder Menschenverstand in ungewöhnlichem Maße ist das, was die Welt Weisheit nennt.
Samuel Coleridge, britischer Dichter und Philosoph (1772 - 1834)

Tiere, Verantwortung

Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.
Erskine Caldwell, amerikanische Schriftstellerin (1903 - 1987)

Anerkennung, Gesellschaft

Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
Sigmund Freud, österreichischer Arzt und Psychologe (1859 - 1939)

Gesellschaft, Wahrheit

Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind.
Paul Claudel, französischer Schriftsteller (1868 - 1955)

Gesellschaft, Moral

Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten.
William Somerset Maugham,englischer Schriftsteller (1874 - 1965)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist.
Blaise Pascal, französischer Mathematiker und Physiker (1623 - 1662)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Gesellschaft braucht eine strenge Justiz - darin liegt die Humanität des Staates, alles andere ist Humanität der Opernbühne.
Napoleon I. Bonaparte, französischer General und Kaiser der Franzosen (1769 - 1821)

Gesellschaft, Lüge

Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.
Henry Louis Mencken, amerikanischer Journalist und Schriftsteller (1880 - 1956)

Familie, Freiheit, Gesellschaft

Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Dummheit, Familie, Kinder

Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, sie selbst zu machen.
Jean Anouilh, französischer Dramatiker (1910 - 1987)

Freundschaft, Gesellschaft

Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gemeinschaft, Gesellschaft, Ironie

Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, die anderen weit mehr Appetit als Mahlzeiten.
Nicolas Sébastien Chamfort, französischer Schriftsteller (1741 - 1794)

Denken, Gesellschaft

Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Freundschaft, Gesellschaft

Ich stelle als Tatsache fest, daß, wenn alle Menschen wüßten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe.
Blaise Pascal, französischer Mathematiker und Physiker (1623 - 1662)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt kein schöneres Geräusch als das Zähneknirschen eines Kumpels.
Groucho Marx, amerikanischer Komiker (1890 - 1977)

Denken, Gesellschaft

Menschen unter Druck denken nicht schneller (Der Termin)
Tom DeMarco

Gesellschaft, Scheitern

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
Henry Ford, amerikanischer Industrieller (1863 - 1947)

Anerkennung, Medien, Öffentlichkeit

Ruhm hat nichts mit Popularität zu tun. Popularität hält manchmal nur von einem Klatsch zum nächsten.
Charlie Chaplin, britischer Schauspieler, Regisseur und Produzent (1889 - 1977)

Gesellschaft, Literatur

Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Lebenssinn

Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1975)

Arbeit, Gesellschaft, Lebenssinn

Heimisch in der Welt wird man nur duch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.
Berthold Auerbach, deutscher Schriftsteller (1812 - 1882)

Gesellschaft, Schweigen

Man hat einen Menschen noch lange nicht bekehrt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat.
Christopher D. Morley, amerikanischer Schriftsteller und Redakteur (1890 - 1957)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Dichter und Schauspieler (1801 - 1862)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.
Blaise Pascal, französischer Mathematiker und Physiker (1623 - 1662)

Gesellschaft, Vergangenheit

Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.
Francis Bacon, englischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker (1561 - 1626)

Charakter, Gesellschaft, Moral

Moral ist die Haltung, die wir Leuten gegenüber einnehmen, gegen die wir eine persönliche Abneigung haben.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.
Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu, Kardinal und französischer Staatsmann (1585 - 1642)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen.
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Merkmal eines kleinen Menschen ist, daß er hochmütig wird, wenn er merkt, daß man ihn braucht.
Friedl Beutelrock, deutsche Schriftstellerin (1889 - 1958)

Gesellschaft, Tiere

Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll. Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll.
Meng-Tzu, chinesischer Philosoph (372 - 289 v. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit einem engen Hals - je weniger darin ist, desto mehr Geräusch entsteht beim Ausschütten.
Jonathan Swift, anglo-irischer Schriftsteller (1667 - 1745)

Alter, Gesellschaft, Zeit

Niemand wird alt, weil er eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat. Menschen werden alt, wenn sie ihre Ideale verraten.
Albert Schweitzer, deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)

Gesellschaft, Scheitern

Ich glaube, daß die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.
Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter (1770 - 1843)

Gesellschaft, Öffentlichkeit, Recht

Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner und Philosoph (106 - 43 v. Chr.)

Dummheit, Gesellschaft

Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
Anatole France, französischer Schriftsteller (1844 - 1924)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.
Leonardo da Vinci, italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Naturforscher und Ingenieur (1452 - 1519)

Gesellschaft, Reichtum

Milliardäre sind Leute, die auch einmal als ganz gewöhnliche Millionäre angefangen haben.
Jerry Lewis, amerikanischer Schauspieler und Komödiant (geb. 1926)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Fanatiker ist - in psychologischen Begriffen definiert - ein Mensch, der bewußt einen geheimen Zweifel überkompensiert.
Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (1864 - 1963)

Gesellschaft, Sprache

Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
William Shakespeare, englischer Dramatiker (1564 - 1616)

Denken, Menschlichkeit

Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 - 1955)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Große Ereignisse werfen ihre Dementis voraus.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen Stockschnupfen haben.
Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller (1891 - 1980)

Gesellschaft, Macht

Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Was je Gutes oder Böses über die Menschen gekommen ist, haben Menschen gemacht.
Adalbert Stifter, österreichischer Schriftsteller (1805 - 1868)

Denken, Gesellschaft

Das Mißtrauen gegen den Geist ist Mißtrauen gegen den Menschen selbst, ist Mangel an Selbstvertrauen.
Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller (1871 - 1950)

Gesellschaft, Veränderung

Ich kann mir nicht vorstellen, daß es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat.
Ludwig Erhard, deutscher Politiker (1897 - 1977)

Erkenntnis, Gesellschaft

Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
Gustav Mahler, österreichischer Komponist und Dirigent (1860 - 1911)

Gesellschaft, Ironie

Ein Prozeß, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Gesellschaft, Humor

Unter Humor verstehen die meisten Menschen das Gelächter über Dinge, die einem anderen zugestoßen sind.
Curt Goetz, deutscher Schriftsteller (1888 - 1960)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Alle guten Dinge sind billig - alle schlechten sind teuer.
Henry David Thoreau, amerikanischer Schriftsteller (1817 - 1862)

Gesellschaft, Zynismus

Der Zynismus, so verabscheuungswürdig, so unangebracht er auch in der Gesellschaft sein mag, ist für die Bühne hervorragend geeignet.
Denis Diderot, französischer Schriftsteller (1713 - 1784)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das beste Monument des Menschen ist der Mensch.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Esprit ist Intelligenz im Frack.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
Pablo Picasso, spanischer Maler (1881 - 1973)

Angst, Gesellschaft

Ich verehre Menschen, die eine ideale Gesellschaftsordnung suchen, und fürchte diejenigen, die sie gefunden haben.
Ephraim Kishon, israelischer Schriftsteller (geb. 1924)

Gesellschaft, Tod

Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen
solche, die sich zu Tode arbeiten

Gesellschaft, Menschlichkeit

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun, amerikanischer Raketeningenieur deutscher Herkunft (1912 - 1977)

Gesellschaft, Krieg

Fast alles, was Menschen erfinden, wird früher oder später zur Waffe. Ist das wirklich nicht zu verhindern?
Linus Carl Pauling, amerikanischer Chemiker (1901 - 1994)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Troubadoure von heute benützen keine Mandolinen mehr, sondern Autohupen.
Igor Strawinsky, russischer Komponist (1882 - 1971)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Gesellschaft, Recht

Wenn es keine schlechten Menschen gäbe, so gäbe es auch keine guten Juristen.
Charles Dickens, britischer Schriftsteller (1812 - 1870)

Dummheit, Gesellschaft

Einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.
Giacomo Casanova, italienischer Abenteurer und Schriftsteller (1725 - 1798)

Menschlichkeit, Wissenschaft, Zukunft

Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesenschritt für die Menschheit.
Neil Armstrong, amerikanischer Astronaut (geb. 1930)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)

Gesellschaft, Ironie, Lebenssinn

Gesellschaft ist wie die Luft: notwendig zum Atmen, aber nicht ausreichend, um davon zu leben.
George de Santayana, spanischer Philosoph (1863 - 1952)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Volksmassen sind wie Lawinen, schon ein Schrei kann sie in Bewegung setzen.
Zarko Petan, slowenischer Schriftsteller (geb. 1929)

Gesellschaft, Vernunft

Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub, um Ansichtskarten zu kaufen, obwohl es doch vernünftiger wäre, sich diese Karten kommen zu lassen.
Robert Musil, österreichischer Schriftsteller (1880 - 1942)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Hinter der Werbung steht vielfach die Überlegung, daß jeder Mensch eigentlich zwei sind: einer, der er ist, und einer, der er sein will.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Lernen

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Gesellschaft, Menschlichkeit, Zynismus

Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Ironie

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen - aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.
Orson Welles, amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor (1915 - 1985)

Gesellschaft, Krieg

Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)

Gesellschaft, Glaube

Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar 'aufgeklärtesten', fester verwurzelt als der Glaube an irgendwelche Autoritäten.
Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller, Journalist und Schauspieler (1878 - 1938)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Denken, Moral, Veränderung

Einzelne, die den überlieferten Anschauungen entgegentraten, sind die Quelle aller moralischen und geistigen Fortschritte gewesen.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Gesellschaft, Lernen

Manche Menschen richten ihr Leben so ein, daß sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.
José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph (1883 - 1955)

Gesellschaft, Sprache

Die Orakel haben nicht sowohl aufgehört zu reden als vielmehr die Menschen ihnen zuzuhören.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gerade das Gegenteil tun heißt auch nachahmen, es heißt nämlich das Gegenteil nachahmen.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Anerkennung, Neid

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Man ist schlecht beraten, wenn man nur mit Leuten zusammenarbeitet, die nie widersprechen.
Ludwig Rosenberg, deutscher Gewerkschafter (1903 - 1977)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit.
Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Schriftsteller (1729 - 1781)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es ist schwierig, Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist.
Alfred Polgar, österreichischer Schriftsteller und Kritiker (1873 - 1955)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Herrenmenschen sind in der Regel weder Herren noch Menschen.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Erfahrung, Gesellschaft

Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern.
Henry Ford, amerikanischer Industrieller (1863 - 1947)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wir suchen niemals die Dinge, sondern das Suchen nach ihnen.
Blaise Pascal, französischer Mathematiker und Physiker (1623 - 1662)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Mensch liebt die Gesellschaft, und sollte es auch nur die von einem brennenden Rauchkerzchen sein.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
Jean Genet, französischer Schriftsteller (1910 - 1986)

Angst, Geschlechterrollen, Gesellschaft

Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Krankheit, Menschlichkeit

Die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit kennzeichnen, nennt man Revolution.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Amerikaner werden mißtrauisch, wenn man nicht einer von ihnen werden will - im Gegensatz zu Franzosen, Engländern, Schweden und den meisten anderen Völkern, die es gerade mißtrauisch macht, wenn man zu ihnen gehören möchte.
Billy Wilder, amerikanischer Filmregisseur (1906 - 1983)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Kaufmann macht durch allzugroßen Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.
Horaz, römischer Dichter (65 - 8 v. Chr.)

Menschlichkeit, Zeit

Die schlimmste Kriminalstatistik gab es zu Kains Zeiten - auf einen Schlag löschte der Bursche ein Viertel der Menschheit aus.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die höchsten Kilometerkosten von allen Wagentypen hat immer noch ein Einkaufswagen im Supermarkt.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Freude, Gesellschaft

Bei uns sind diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und um sich schadlos zu verhalten, anderen die Freude verderben.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Erfolg, Gesellschaft

Gesellschaftlich ist kaum etwas so erfolgreich wie Dummheit mit guten Manieren.
François Marie Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph (1694 - 1778)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Manche Leute glauben alles, wenn man es ihnen nur zuflüstert.
Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller (1908 - 1950)

Gesellschaft, Vergangenheit

Ändere Deine Einstellung zu den Menschen, und die Menschen ändern Ihre Einstellung zu Dir.
Samy Molcho

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt Leute, die keiner Fliege etwas zu Leide tun, wei sie nicht imstande sind, eine zu fangen.
Helmut Qualtinger, österreichischer Kabarettist und Schauspieler (1928 - 1986)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Die Öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine Öffentlichkeit zu ergeben?
Nicolas Sébastien Chamfort, französischer Schriftsteller (1741 - 1794)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht.
Charles Dickens, britischer Schriftsteller (1812 - 1870)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer interessieren will, muß provozieren.
Salvador Dali, spanischer Maler, Bildhauer, Graphiker (1904 - 1989)

Dummheit, Gesellschaft

Was die Leute gemeiniglich als Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Medien, Meinung, Sprache

Bei allem, was man sagt, kommt es oftmals gar nicht darauf an, wie die Dinge sind, sondern darauf, was Böswillige daraus machen.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Gesellschaft, Öffentlichkeit, Satire

Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.
Walter Scheel, deutscher Politiker (geb. 1919)

Freude, Gesellschaft

Die Weltanschauungen mancher Menschen gleichen lächelnden Festungen.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.
Bertold Brecht, deutscher Schriftsteller und Regisseur (1898 - 1956)

Demokratie, Gesellschaft, Zukunft

Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation.
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)

Denken, Gesellschaft

Die meisten Menschen sind wie Stecknadeln: Nicht der Kopf ist das Wichtigste an ihnen.
Jonathan Swift, anglo-irischer Schriftsteller (1667 - 1745)

Geld, Gemeinschaft, Gesellschaft

Volkswirtschaft ist der Zeitpunkt, an dem die Leute anfangen, darüber nachzudenken, warum sie so wenig Geld haben.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.
Benjamin Disraeli, englischer Staatsmann und Schriftsteller (1804 - 1881)

Gesellschaft, Menschlichkeit

So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, daß man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat.
André Gide, französischer Schriftsteller (1869 - 1951)

Angst, Gesellschaft, Glück

Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.
Walter Rathenau, deutscher Industrieller und Politiker (1867 - 1922)

Angst, Gemeinschaft, Gesellschaft, Hoffnung

Stets sorge, daß das Volk ohne Wissen und Wunsch sei. Und sorge zugleich, daß die Wissenden nicht zu handeln wagen.
Lao-tse, chinesischer Philosoph (um 300 v. Chr.)

Freundschaft, Gesellschaft

Uneigennützige Freundschaft gibt es nur unter Leuten gleicher Einkommensklasse.
Paul Getty, amerikanischer Industrieller (1892 - 1976)

Erkenntnis, Gesellschaft

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles, griechischer Philosoph (384 - 322 v. Chr.)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)

Gesellschaft, Krankheit

Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.
Martin Luther, deutscher Kirchenreformator (1483 - 1546)

Einsamkeit, Gesellschaft

Alles Große, das Menschen je geleistet haben, geht aus der Einsamkeit, aus der Vertiefung geistigen Schauens hervor.
Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller (1843 - 1918)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es mögen Situationen eintreten, in denen den Interessen der gesamten Menschheit der Vorrang von den Klasseninteressen des Proletariats eingeräumt werden muß.
Wladimir Iljitsch Lenin, russisch - sowjetischer Politiker (1870 - 1924)

Anerkennung, Gesellschaft

Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mancher hat Opern und Sinfonien geschrieben und lebt doch nur weiter in einer Fußnote.
Alfred Polgar, österreichischer Schriftsteller und Kritiker (1873 - 1955)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand.
Isaac Newton, britischer Physiker und Mathematiker (1643 - 1727)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch tätig zu sein. Nur merken es die meisten nie.
Truman Capote, amerikanischer Schriftsteller (1924 - 1984)

Gesellschaft, Krieg

Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.
Wieslaw Brudzinski, polnischer Satiriker (geb. 1920)

Ironie, Menschlichkeit

Im Grunde bewegen nur zwei Fragen die Menschheit: Wie hat alles angefangen und wie wird alles enden?
Stephen Hawking

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Gesellschaft, Glaube

Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Geschlechterrollen, Gesellschaft

Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.
José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph (1883 - 1955)

Gesellschaft, Moral

Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
John James Osborne, britischer Journalist, Dramatiker und Schauspieler (1929 - 1994)

Dummheit, Gesellschaft

Eine selbstbewußte Gesellschaft kann viele Narren ertragen.
John Steinbeck, amerikanischer Schriftsteller (1902 - 1968)

Gesellschaft, Menschlichkeit

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
André Kostolany, ungarischer Börsenspekulant (1908 - 1999)

Erfolg, Gesellschaft

Unsere Leistungsgesellschaft ist nicht eine Gesellschaft, in der nur Leistung gilt, sondern eine, welche bestimmt, was Leistung ist und wer sie leisten darf.
Gerhard Uhlenbruck, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker (geb. 1929)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, entsetzliches Unheil anzurichten.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Gesellschaft, Ironie, Toleranz

Umgangsformen sind Formen, die zunehmend umgangen werden.
Oliver Hassencamp, deutscher Schriftsteller (1921 - 1988)

Literatur, Menschlichkeit

Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.
Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph (1804 - 1872)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten,sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
Wladimir Iljitsch Lenin, russisch - sowjetischer Politiker (1870 - 1924)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.
Marcel Mart

Gesellschaft, Jugend, Zeit

Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.
Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.
Peter Bamm, deutscher Schriftsteller (1897 - 1975)

Gesellschaft, Irrtum

Die Menschen verlieren zuerst ihre Illusionen, dann ihre Zähne und ganz zuletzt ihre Laster.
Hans Moser, österreichischer Schauspieler (1880 - 1964)

Bücher, Gesellschaft

Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph (1804 - 1872)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wichtigtuer sind Leute, die nie etwas Wichtiges tun.
Henri Nannen, deutscher Publizist (1913 - 1996)

Gesellschaft, Humor

Wer Humor hat, der hat beinahe schon Genie. Wer nur Witz hat, der hat meistens nicht einmal den.
Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller (1862 - 1931)

Gesellschaft, Moral, Öffentlichkeit

Wie oft wird das Gute durch die verwerfliche Art, es öffentlich zu machen, wieder entwertet.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, aber ganz wenige nur sich selbst.
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Militaristen sind Leute, die gerne schießen, vor allem ins Kraut.
Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Kabarettist (1883 - 1934)

Gesellschaft, Toleranz

Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen.
Helmut Schmidt, deutscher Politiker (geb. 1918)

Anerkennung, Gesellschaft

Der Ruhm vieler Propheten beruht auf dem schlechten Gedächtnis ihrer Zuhörer.
Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller (1900 - 1978)

Gesellschaft, Recht

Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Gesellschaft, Glück

Handle immer richtig. Das wird einige Leute zufriedenstellen und den Rest in Erstaunen versetzen.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Menschen, welche rasch Feuer fangen, werden schnell kalt und sind daher im Ganzen unzuverlässig. (Menschliches, Allzumenschliches)
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Intelligenz läßt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen.
Gary Kasparov

Alter, Gesellschaft

Was mich immer tief alteriert hat, das ist die Selbstverständlichkeit, mit der die meisten Menschen ihr Gesicht tragen.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gegen das zunehmende Wissen der Menschen wäre nichts einzuwenden, wenn sie dadurch gescheiter würden.
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker (geb. 1926)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Menche Menschen gleichen einem eingerollten Igel, der sich mit den eigenen Stacheln peinigt.
Albert Schweitzer, deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muß sich gefallen lassen, daß nachgezählt wird, wieviel er getroffen hat.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Gesellschaft, Liebe

Es bleibt zwischen Menschen, sie seinen noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann.
Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller (1877 - 1962)

Gesellschaft, Liebe

Mir sind Menschen lieber als Prinzipien und Menschen ohne Prinzipien das liebste auf der Welt.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Denken, Gesellschaft

Die meisten Menschen denken darüber nach, was die anderen Menschen über sie denken.
Sean Connery

Gesellschaft, Tiere

Die Schwierigkeit liegt darin, daß wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern auch Probleme schaffen.
Edward Teller, amerikanischer Atomphysiker (geb. 1908)

Gesellschaft, Glück

Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Meinung

Ich habe gerne Leute um mich, die mir widersprechen, aber ich kann sie nicht ertragen.
Charles de Gaulle, französischer Staatsmann (1890 - 1970)

Gesellschaft, Ironie, Macht

Nennt man das Kind beim Namen und nennt es 'Verstaatlichung', so wird aller Sozialismus unromantisch und nüchterner.
Theodor Heuss, deutscher Politiker (1884 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Wohl mancher Länder wird nach der Mehrheit der Stimmen entschieden, da doch jedermann eingesteht, daß es mehr böse als gute Menschen gibt.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gemeinschaft, Humor

Allen Moden gemeinsam ist die Beobachtung, daß ihre ersten und ihre letzten Vertreter komisch sind.
Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller (1898 - 1979)

Denken, Gemeinschaft, Gesellschaft

Wir sind ein Volk der Denker, denn wir denken immer nur daran, was andere wohl von uns denken.
Gerhard Uhlenbruck, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker (geb. 1929)

Erfahrung, Gesellschaft

Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Treffen Einfalt und Gründlichkeit zusammen, entsteht Verwaltung
Oliver Hassencamp, deutscher Schriftsteller (1921 - 1988)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Leute, die nichts von sich halten, sind auch schlechte Menschenkenner.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Erfolg, Gesellschaft

Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.
Henry Ford, amerikanischer Industrieller (1863 - 1947)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten - zum Beispiel Pfauen und Lilien. (Die Steine von Venedig)
John Ruskin, britischer Schriftsteller und Kunstkritiker (1819 - 1900)

Gesellschaft, Liebe

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (1864 - 1963)

Gesellschaft, Vernunft

Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an - der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt Leute in Amerika, die haben Wichtigeres zu tun, als Präsident zu sein.
Sir Peter Ustinov, britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (geb. 1921)

Gesellschaft, Meinung, Sprache, Toleranz

Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gesellschaft, Recht

Am allererdrückendsten sind doch die Leute, die Gesetze erlassen und ständig erneuern, stets im Glauben, den Betrügereien im Geschäftsleben Schranken setzen zu können, ohne zu ahnen, daß sie in Wirklichkeit einer Hydra Köpfe abschneiden.
Platon, griechischer Philosoph

Gesellschaft, Menschlichkeit

Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.
Wilhelm Raabe, deutscher Schriftsteller (1831 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man diesen Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte.
Napoleon I. Bonaparte, französischer General und Kaiser der Franzosen (1769 - 1821)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Gesellschaft, Humor

Humor ist nicht erlernbar. Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß an Herzensgüte voraus, an Geduld, Nachsicht und Menschenliebe.
Curt Goetz, deutscher Schriftsteller (1888 - 1960)

Dummheit, Vorurteil

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen - die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
Albert Einstein, deutscher Physiker (1879 - 1955)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Den Menschen fehlt nicht die Kraft. Es fehlt ihnen der Wille.
Victor Hugo, französischer Dichter (1802 - 1885)

Gesellschaft, Humor

Der wahre Humor ist schwarz mit einer schmalen weißen Borte.
Ronald Searle, britischer Karikaturist (geb. 1920)

Einsamkeit, Freundschaft, Gesellschaft

Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei du einer dieser seltnen Freunde! (Über den Umgang mit Menschen)
Adolph Freiherr von Knigge, deutscher Schriftsteller (1751 - 1796)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Grundgesetz ist der Beichtspiegel der Nation.
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller (1917 - 1985)

Fehler, Toleranz

Toleranz heißt: die Fehler der anderen entschuldigen. Takt heißt: sie nicht bemerken.
Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller (1862 - 1931)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam.
Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Maler und Regisseur (1889 - 1963)

Gesellschaft, Vorurteil

Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Blick in die Welt beweist, daß Horror nichts anderes ist als Realität.
Alfred Hitchcock, britischer Regisseur (1899 - 1980)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wo Menschen angebetet werden, ist es gut, sich zu entfernen.
Günther Weisenborn, deutscher Schriftsteller (1902 - 1969)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.
Heraklit, griechischer Philosoph (um 550 - 480 v. Chr.)

Gesellschaft, Liebe

Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Fehler, Gesellschaft

Man nimmt dem Menschen das Beste, wenn man ihn von seinen Fehlern trennen will.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Dir kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah.
Fernandel, französischer Schauspieler (1903 - 1971)

Demokratie, Gesellschaft

Die große Koalition ist die formierte Gesellschaft des Parlaments zur Abwehr mißgünstiger Wählereinflüsse.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker und Unternehmer (geb. 1931)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst. (Aphorismen)
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gesellschaft, Ironie, Zeit

Das Drama aller Zeiten hat eigentlich nur ein einziges Thema gehabt: die Unfähigkeit der Menschen, miteinander zu leben.
Gerhard Bronner, österreichischer Kabarettist (geb. 1923)

Gesellschaft, Ironie

Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie sind uninteressant.
Zsa Zsa Gabor, ungarische Filmschauspielerin (geb. um 1919)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.
Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Maler und Regisseur (1889 - 1963)

Erkenntnis, Gesellschaft

Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Redner und Philosoph (106 - 43 v. Chr.)

Gesellschaft, Tiere

Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)

Macht, Menschlichkeit

Während Macht für viele das Allerrealste auf der Welt zu sein scheint, hat die Geschichte der Menschheit bewiesen, daß Macht die unstabilste aller menschichen Errungenschaften ist.
Fromm, Erich

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Zyniker, dieser Schmarotzer der Zivilisation, lebt davon, die zu verneinen, weil er überzeugt ist, daß sie ihn nicht im Stich lassen wird.
José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph (1883 - 1955)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt keine Leute, die nichts erleben, es gibt nur Leute, die nichts davon merken.
Curt Goetz, deutscher Schriftsteller (1888 - 1960)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren.
Sir Peter Ustinov, britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (geb. 1921)

Charakter, Menschlichkeit

Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichtert haben.
John Stuart Mill, britischer Philosoph und Nationalökonom (1806 - 1873)

Freude, Gesellschaft

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Zeit

Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wussten es nur nicht so genau.
Tennessee Williams, amerikanischer Schriftsteller (1911 - 1983)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Zivilisiert sein heißt, komplizierte Bedürfnisse haben.
Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller (1891 - 1980)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Obwohl die meisten Menschen tun, was sie wollen, wollen die wenigsten, was sie tun.
Gerhard Uhlenbruck, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker (geb. 1929)

Gesellschaft, Religion

Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Gesellschaft, Humor

Witz ist Intellekt auf dem Bummel.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Geschlechterrollen, Gesellschaft

Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen.
Alice Schwarzer, deutsche Journalistin und Feministin (geb. 1942)

Humor, Öffentlichkeit

Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Vorurteil

Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Dummheit, Gesellschaft

Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wie leicht wäre die Welt zu regieren, wenn sie nicht aus Menschen bestünde.
Friedrich Sieburg, deutscher Erzähler und Essayist (1893 - 1964)

Genuss, Gesellschaft, Humor

Urlaub ist eine Mehrkampfdisziplin mit den Nachbarn.
Charles Aznavour, französischer Schauspieler und Komponist (geb. 1924)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Menschen sind durchaus lernfähig, besonders was das Vergessen angeht.
Rupert Schützbach, deutscher Aphoristiker (geb. 1933)

Gesellschaft, Liebe

Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
Albert Camus, französischer Schriftsteller und Philosoph (1913 - 1960)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen Irrtümern zu ergötzen.
Anatole France, französischer Schriftsteller (1844 - 1924)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Eigentlich sollte man einen Menschen nicht bemitleiden, besser ist es, ihm zu helfen.
Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller (1868 - 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.
Theodor Heuss, deutscher Politiker (1884 - 1963)

Gesellschaft, Sprache

Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)

Gesellschaft, Lernen, Weisheit

Das Merkmal einer echten Gaunerei ist, daß der Gesellschaft auf eine unmoralische Weise eine moralische Lehre erteilt wird.
Peter Bamm, deutscher Schriftsteller (1897 - 1975)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit.
Oskar Blumenthal, deutscher Schriftsteller (1852 - 1917)

Gesellschaft, Humor, Menschlichkeit

Völker kann man nicht auf die Couch eines Psychoanalytikers legen. Eine so große Couch gibt es nicht.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Auto ist jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der Fußgänger beträchtlich gesteigert hat.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Erfahrung, Gesellschaft

Es wäre interessant zu erfahren, wie die ersten beiden Menschen erschaffen wurden. Aber es ist hübsch zu wissen, wie der dritte entstanden ist.
Peter Sellers, britischer Filmschauspieler (1925 - 1980)

Freude, Gesellschaft

Es gibt nur eine wahrhafte Freude, den Umgang mit Menschen.
Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller (1900 - 1944)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Gesellschaft, Moral

Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.
Samuel Beckett, irischer Schriftsteller (1906 - 1989)

Erkenntnis, Gesellschaft

Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, daß er nicht danach handelt.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Gesellschaft, Lebenssinn

Für die meisten Menschen ist Leben wie schlechtes Wetter. Sie treten unter und warten, bis es vorüber ist.
Alfred Polgar, österreichischer Schriftsteller und Kritiker (1873 - 1955)

Angst, Gesellschaft

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit - das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Gerechtigkeit, Gesellschaft

Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
John B. Priestley, britischer Schriftsteller (1894 - 1984)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Ironie

Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken Sie sich einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde
Pearl S. Buck, amerikanische Schriftstellerin (1892 - 1973)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer die Menschen gern hat, verbietet ihnen etwas, damit sie an der Übertretung Spaß haben.
Norman Mailer, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1923)

Gesellschaft, Liebe

Es stimmt zwar, daß selbstsüchtige Menschen unfähig sind, andere zu lieben, aber sie sind auch nicht fähig, sich selbst zu lieben.
Erich Fromm, deutscher Psychoanalytiker (1900 - 1980)

Gesellschaft, Zeit

Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, daß sie verdummen.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, solange die Nationen ein gesondertes Dasein führen.
Helmuth Graf von Moltke, preußischer Generalfeldmarschall (1800 - 1891)

Denken, Gesellschaft

Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken,ist einer von ihnen überflüssig.
Winston Churchill, britischer Staatsmann (1874 - 1965)

Gesellschaft, Liebe, Menschlichkeit, Partnerschaft

Der Gütige läßt die Art, wie er einen geliebten Menschen behandelt, auch den Ungeliebten zuteil werden.
Meng-Tzu, chinesischer Philosoph (372 - 289 v. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Gedächtnis ist der Diener unserer Interessen.
Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1975)

Gesellschaft, Meinung

Die Meinungsforschung beruht auf der irrigen Voraussetzung, daß die Leute überhaupt eine Meinung haben.
Toto, italienischer Komiker (1898 - 1967)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Vergib stets Deinen Feinden, nichts verdrießt sie so.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nur im Auto kann ein Mensch der total organisierten Gesellschaft noch eigene Entschlüsse fassen und sein eigener Herr sein.
Helmut Schmidt, deutscher Politiker (geb. 1918)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Avantgardisten sind Leute, die nicht genau wissen, wo sie hinwollen, aber als erste da sind.
Romain Gary, französischer Schriftsteller (1914 - 1980)

Gesellschaft, Partnerschaft

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute - seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Tiere

Zivilisation ist die erzwungene Tierzähmung des Menschen.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Anerkennung, Gesellschaft

Bewunderung ist die höfliche Beachtung des anderen Menschen, der Ähnlichkeit mit dir hat.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Genuss, Gesellschaft

Mäßigkeit setzt Genuß voraus. Enthaltsamkeit nicht. Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer sich in der eigenen Gesellschaft nicht wohl fühlt, hat gewöhnlich ganz recht.
Coco Chanel, französische Modeschöpferin (1883 - 1971)

Freude, Gesellschaft, Liebe

Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn Du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph (4 v. Chr - 65 n. Chr.)

Freundschaft, Gesellschaft

Was für den Vogel die Kraft der Schwingen, das ist für den Menschen die Freundschaft - sie erhebt ihn über den Staub der Erde.
Zenta Maurina, lettische Schriftstellerin

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mißverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Demokratie, Gemeinschaft, Verantwortung

Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Denken, Gesellschaft, Wahrheit

Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft.
Henrik Ibsen, norwegischer Dichter (1828 - 1906)

Gesellschaft, Liebe

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.
Leo Tolstoi, russischer Dichter (1828 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Manche meinen, sie seien liberal geworden, nur weil sie die Richtung ihrer Intoleranz geändert haben.
Wieslaw Brudzinski, polnischer Satiriker (geb. 1920)

Menschlichkeit, Verantwortung

'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Gesellschaft, Vernunft

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gute Aussichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gesellschaft, Humor

Witze kann man nur dann aus dem Ärmel schütteln, wenn man sie vorher hineingesteckt hat.
Rudi Carrell, niederländischer Showmaster (geb. 1934)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Fern von Menschen wachsen Grundsätze, unter ihnen Handlungen.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Anerkennung, Demokratie, Öffentlichkeit, Satire

Beliebtheit sollte kein Maßstab füt die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im amerikanischen Senat.
Orson Welles, amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor (1915 - 1985)

Anerkennung, Liebe

Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für die Erde und keine Spur davon für meine Generation.
Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller (1899 - 1961)

Gesellschaft, Glück

Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.
Johann Gottfried Seume, deutscher Schriftsteller (1763 - 1810)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Moden sind eigentlich nur eingeführte Epidemien.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Aschenhaufen haben es gern, wenn man sie für erloschene Vulkane hält.
Wieslaw Brudzinski, polnischer Satiriker (geb. 1920)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.
William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1962)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Trost und Rat sind oft die Abwehr eines Nichtbetroffenen gegen das Leid eines Betroffenen.
Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph und Schriftsteller (1894 - 1971)

Einsamkeit, Gesellschaft

Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
Friedrich Rückert, deutscher Dichter (1788 - 1866)

Gesellschaft, Ironie

Borg dir Probleme, wenn es dich danach drängt - aber leihe sie nicht deinen Mitmenschen.
Joseph Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller (1865 - 1936)

Gesellschaft, Neid

Menschen zählen zu den Herdentieren: Leithammel, gefolgt von Neidhammeln.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.
Wilhelm Raabe, deutscher Schriftsteller (1831 - 1910)

Freude, Gesellschaft

Bisweilen macht es Freude, einen Menschen dadurch in Erstaunen zu versetzen, daß man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.
Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller (1868 - 1936)

Gesellschaft, Natur

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist. (Natur und Ursachen von Nationalreichtümern)
Adam Smith, britischer Volkswirtschaftler (1723 - 1790)

Gesellschaft, Zeit

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Öffentlichkeit, Vorurteil

Was die Gesellschaft öffentliche Meinung nennt, heißt beim einzelnen Menschen Vorurteil.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Drohlärm ist Eselsgeschrei.
Zarko Petan, slowenischer Schriftsteller (geb. 1929)

Gesellschaft, Gesundheit

Der gesunde Menschenverstand ist blind sowohl für das äußerst Böse wie für das höchst Gute.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Anerkennung, Ironie, Öffentlichkeit

Eine Berühmtheit ist jemand, der sich freut, daß ihn viele kennen, die er nicht kennen zu lernen braucht.
Henry Louis Mencken, amerikanischer Journalist und Schriftsteller (1880 - 1956)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mit dem Aberglauben ist es auch so eine Sache: Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sein 13. Monatsgehalt zurückgegeben hat.
Fritz Muliar, österreichischer Schauspieler (geb. 1919)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres.
Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Schriftsteller (1729 - 1781)

Erfahrung, Gesellschaft, Veränderung

Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.
William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1962)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Eine erloschene Leidenschaft ist kälter als Eis.
Zsa Zsa Gabor, ungarische Filmschauspielerin (geb. um 1919)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Genuss, Gesellschaft

Mäßigkeit setzt Genuß voraus, Enthaltsamkeit nicht. Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Zeit

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.
Platon, griechischer Philosoph

Gesellschaft, Veränderung

Menschen, die von einer neuen Erfindung nur die guten Seiten sehen, nennt man Techniker.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeiten.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Anerkennung, Gesellschaft, Mut

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Gesellschaft, Glück

Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
Abraham Lincoln, amerikanischer Politiker (1809 - 1865)

Erfolg, Gesellschaft

Eine Gesellschaft, die sich mehr leistet, als sie sich leisten kann, nennt man Leistungsgesellschaft.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Mut

Mutige Leute überredet man dadurch zu einer Handlung, daß man dieselbe gefährlicher darstellt, als sie ist.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Man kann über alles spötteln, weil alles eine Kehrseite hat.
Charles-Louis de Montesquieu, französischer Schriftsteller (1689 - 1755)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Applaus ist eines der wenigen Dinge, die heute noch mit der Hand gemacht werden.
Charlie Rivel, spanischer Clown (1896 - 1983)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Manche Leute drücken nur ein Auge zu, damit sie besser zielen können.
Billy Wilder, amerikanischer Filmregisseur (1906 - 1983)

Gesellschaft, Ironie

Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 - 1860)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Es kann das Volk sein eigener Tyrann sein, und es ist es oft gewesen.
Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller (1786 - 1837)

Erfolg, Gesellschaft

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch, schweizer Dramatiker (1911 - 1991)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die kleineren Übel sind meist von längerer Dauer.
Wieslaw Brudzinski, polnischer Satiriker (geb. 1920)

Gesellschaft, Ironie

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Fehler, Gesellschaft

Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift. Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler (geb. 1921)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.
Pearl S. Buck, amerikanische Schriftstellerin (1892 - 1973)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch ihre ursprüngliche Anlage.
Demokrit, griechischer Philosoph

Gesellschaft, Religion

Der Nachteil des Himmels besteht darin, daß man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Idealisten sind Menschen, die so tun, als könnte man Ideale verwirklichen.
William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1962)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.
Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Dichter (1803 - 1882)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Was Richterstuhl und Polizei für den Bürger, muß die öffentliche Meinung für Regenten und ihre Minister werden.
Karl Julius Weber, deutscher Schriftsteller (1767 - 1832)

Gesellschaft, Toleranz

Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben.
Robert Lee Frost, amerikanischer Lyriker (1875 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nichts ist besser als gar nichts.
Achternbusch, Herbert

Anerkennung, Gesellschaft, Liebe

Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.
François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 - 1680)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Wenn es den Kaiser juckt, so müssen sich die Völker kratzen.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)

Gesellschaft, Gesundheit

Gesunder Menschenverstand ist das Talent, die Dinge zu sehen, wie sie sind, und Dinge zu tun, wie sie getan werden sollten.
Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller (1908 - 1950)

Anerkennung, Charakter, Gesellschaft

Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.
Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (1859 - 1919)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mir gefallen auch unter den Menschen die Ruinen besser als die Museen.
Karl Heinrich Waggerl, österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Am leichtesten trifft man Leute, denen man aus dem Weg gehen will.
Lothar Schmidt, deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.
Josh Billings

Gesellschaft, Menschlichkeit

An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden
Otto Fürst von Bismarck, deutscher Staatsmann (1815 - 1898)

Denken, Gesellschaft

Zorn macht langweilige Menschen geistreich.
Francis Bacon, englischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker (1561 - 1626)

Denken, Gesellschaft

Die Menschen neigen zur falschen Auffassung, daß, da sich alle unsere mechanischen Apparate so flink vorwärts bewegen, auch das Denken schneller vor sich geht.
Christopher D. Morley, amerikanischer Schriftsteller und Redakteur (1890 - 1957)

Gesellschaft, Tod

Manche Menschen würden eher sterben als nachdenken.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Auch die besessensten Vegetarier beißen nicht gern ins Gras.
Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Kabarettist (1883 - 1934)

Einsamkeit, Gesellschaft

Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selber führen will.
Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller (1877 - 1962)

Charakter, Ironie, Macht

Wenn jemand dir die Stiefelsohlen leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)

Charakter, Gesellschaft, Humor

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.
Wilhelm von Humboldt, deutscher Philosoph und Staatsmann (1767 - 1835)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wie der kleine Moritz sich die Weltgeschichte vorstellt, so ist sie auch.
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es ist merkwürdig, daß ein mittelmäßiger Mensch oft vollkommen recht haben kann und doch nichts damit durchsetzt.
Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller (1871 - 1914)

Denken, Gesellschaft

Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen.
Werner Heisenberg, deutscher Physiker (1901 - 1976)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Opportunisten sind Leute, die von unten nach oben tauchen.
Jo Herbst, deutscher Kabarettist (1928 - 1980

Gesellschaft, Tugend

Bescheiden können nur die Menschen sein, die genug Selbstbewusstsein haben.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Das Volk hungert, weil die Herren zu viel Steuern verzehren.
Lao-tse, chinesischer Philosoph (um 300 v. Chr.)

Freundschaft, Gesellschaft, Ironie

Freundschaft: ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen, bei schlechtem aber nur einen zu tragen.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)

Gesellschaft, Vernunft

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
Bertha von Suttner, österreichische Pazifistin (1843 - 1914)

Gesellschaft, Lebenssinn

Lebenskünstler sind Menschen, die sich auf das Überflüssige beschränken.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Liebe

Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
Konfuzius, chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wer lange genug gelebt hat,hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem.
Charles Maurice de Talleyrand, französischer Staatsmann (1754 - 1838)

Gesellschaft, Wahrheit

Die Wahrheit über ein Menschen liegt auf halbem Wege zwischen seinem Ruf und seinem Nachruf.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Krieg, Menschlichkeit

Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John Fitzgerald Kennedy, 35. US-Präsident (1917 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Mode ist die Uniform der Zivilisten.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Gott

Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.
Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813 - 1855)

Gesellschaft, Seele

Man mag Menschen, die der Seele Nahrung zukommen lassen.
Elfriede Hablé

Gesellschaft, Meinung, Wahrheit

Um die Wahrheit zu erfahren, muß man den Menschen widersprechen.
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950)

Gesellschaft, Religion

Unter Sünde verstehen die meisten Leute einen Verstoß gegen den Diätplan.
Eugen Drewermann, deutscher Theologe und Psychoanalytiker (geb. 1948)

Familie, Gesellschaft

Das wahre Vaterland ist das Land, wo man die meisten Menschen trifft, die einem gleichen.
Henri Stendhal, französischer Schriftsteller (1783 - 1842)

Freude, Gesellschaft

Die sogenannte Freude an der guten Tat ist Selbsttäuschung - sie unterscheidet sich nicht von dem Vergnügen eines Menschen, der verdaut.
Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller (1821 - 1880)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen.
Lee Iacocca, amerikanischer Industriemanager (geb. 1924)

Gesellschaft, Moral

Ich glaube, daß alle Menschen, die das Böse in der Welt verurteilen, auch verstehen müssen, daß dieses Böse ohne ihre eigene Mitschuld nicht existieren könnte.
Arthur Miller, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1915)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Größe eines Menschen hängt nicht von der Größe seines Wirkungsfeldes ab.
Erich Kästner, deutscher Schriftsteller (1899 - 1974)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ideologen sind Leute, die glauben, daß die Menschheit besser sei als der Mensch.
Dwight David Eisenhower, 34. Präsident der USA (1890 - 1969)

Freundschaft, Gesellschaft

Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund.
Heinrich von Kleist, deutscher Schriftsteller (1777 - 1811)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Verantwortung, Vergangenheit

Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Fehler, Gesellschaft

Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, daß die falschen Leute sie haben.
Sir Alec Guiness, britischer Schauspieler (1914 - 2000)

Gesellschaft, Lebenssinn

Die Menschen von heute wünschen das Leben von übermorgen zu den Preisen von vorgestern.
Tennessee Williams, amerikanischer Schriftsteller (1911 - 1983)

Anerkennung, Gerechtigkeit

Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Gesellschaft, Menschlichkeit

In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren.
Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker (1909 - 1993)

Gesellschaft, Toleranz

Wir bewältigen unseren Alltag fast ohne das geringste Verständnis der Welt.
Carl Sagan

Anerkennung, Gesellschaft, Tugend

Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, für die der Mensch bewundert wird, falls die Leute je von ihm hören sollten.
Edgar Watson Howe amerikanischer Journalist (1853 - 1937)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nächstenliebe findet man zum Beispiel bei Menschen, die Dienstvorschriften nicht einhalten.
Ezra Pound, amerikanischer Schriftsteller (1885 - 1972)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter?
Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker (1909 - 1966)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Sparsamkeit ist die Lieblingsregel aller halblebendigen Menschen.
Henry Ford, amerikanischer Industrieller (1863 - 1947)

Gesellschaft, Glaube

Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat, entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es gibt Dinge, die man bereut, ehe man sie tut. Und man tut sie doch.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Gesellschaft, Liebe

Man soll nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will.
Adolph Freiherr von Knigge, deutscher Schriftsteller (1751 - 1796)

Genuss, Gesellschaft

Leute, die selber Zwiebeln essen, können nicht gut beurteilen, ob andere Zwiebeln gegessen haben oder nicht.
Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller (1897 - 1975)

Gesellschaft, Vergangenheit

Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Denken, Gesellschaft

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.
Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Ich möchte was darum geben, genau zu wissen, für wen eigentlich die Taten getan worden sind, von denen man öffentlich sagt, sie wären für das Vaterland getan worden.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Charakter, Menschlichkeit

Der Fortschritt der Menschheit besteht in der Zunahme ihres problematischen Charakters.
Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller, Journalist und Schauspieler (1878 - 1938)

Gesellschaft, Vergangenheit

Wer in Unglück fällt, verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es ist sonderbar, daß nur außerordentliche Menschen die Entdeckungen machen, die nachher so leicht und simpel scheinen. Dieses setzt voraus, daß die simpelsten oder wahren Verhältnisse der Dinge zu bemerken, sehr tiefe Kenntnisse nötig sind.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Sprache

Man soll den Menschen nie sagen, wie sie etwas tun sollen, sondern nur, was sie tun sollen. Dann wird ihr Einfallsreichtum einen verblüffen.
George Patton, amerikanischer General (1885 - 1945)

Einsamkeit, Öffentlichkeit

Der Mensch schweinigelt kaum allein. Die Zote lebt von ihrem Publikum.
Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller (1898 - 1979)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ordnung ist ein Durcheinander, an das man sich gewöhnt hat.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest. (Über den Umgang mit Menschen)
Adolph Freiherr von Knigge, deutscher Schriftsteller (1751 - 1796)

Anerkennung, Arbeit, Erfolg, Ironie

Eine Berühmtheit ist ein Mensch, der sein ganzes Leben hindurch schwer gearbeitet hat, um bekannt zu werden, und der dann eine dunkle Brille trägt, damit ihn niemand erkennt.
Fred Allen, amerikanischer Humorist (1894 - 1956)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Verbindlichkeit ist der menschliche Anspruch an die Verläßlichkeit.
Elfriede Hablé

Gesellschaft, Menschlichkeit

Gute Sitten haben für die Gesellschaft mehr Wert als alle Berechnungen Newtons.
Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712 - 1786)

Menschlichkeit, Vernunft, Wissenschaft

Die Gefährdung der heutigen Menschheit entspringt nicht so sehr ihrer Macht, physikalische Vorgänge zu beherrschen, als ihrer Ohnmacht, das soziale Geschehen vernünftig zu lenken.
Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher (1903 - 1989)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Wenn die Leute keinen anderen Tyrannen haben, so wird es die öffentliche Meinung.
Billy Wilder, amerikanischer Filmregisseur (1906 - 1983)

Frieden, Menschlichkeit

Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.
Indira Gandhi, indische Politikerin (1917 - 1984)

Gesellschaft, Lebenssinn

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben gehen ohne Lärm zu machen.
Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller (1899 - 1961)

Gesellschaft, Veränderung

Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreissen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.
Henry Kissinger, amerikanischer Politiker deutscher Herkunft (geb. 1923)

Gesellschaft, Lebenssinn

Chirurgen sind die einzigen Menschen, die ohne fremden Blinddarm und ohne fremde Mandeln nicht leben können.
Peter Sellers, britischer Filmschauspieler (1925 - 1980)

Gerechtigkeit, Gesellschaft, Ironie, Tiere

In England ist das Interesse an der Ungleichheit der Pferde weitaus größer als an der Gleichheit der Menschen.
Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Nicht die Welt macht diese Menschen, sondern diese Menschen machen die Welt.
Elfriede Hablé

Anerkennung, Gesellschaft

Ehren entehren. Titel setzen herab. Ein Amt verblödet.
Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller (1821 - 1880)

Gemeinschaft, Verantwortung

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.
Mahatma Gandhi, indischer Politiker (1869 - 1948)

Geld, Gesellschaft

Es gibt Leute, deren Herzen gerade in dem Grad einschrumpfen, als ihre Geldbörsen sich erweitern.
Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (1864 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Obwohl es keine Oberschicht mehr gibt, wollen immer mehr Leute ihr angehören.
Friedrich Sieburg, deutscher Erzähler und Essayist (1893 - 1964)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825)

Gesellschaft, Schweigen

Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten.
Martin Luther King, amerikanischer Politiker und Pastor (1929 - 1968)

Gesellschaft, Liebe

Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.
Martin Luther, deutscher Kirchenreformator (1483 - 1546)

Gesellschaft, Liebe

Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.
Lee Iacocca, amerikanischer Industriemanager (geb. 1924)

Gesellschaft, Wirtschaft

Auf dem Markt glaubt niemand an höhere Menschen.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gesellschaft, Glück

Des Menschen Wille, das ist sein Glück. (Wallensteins Lager)
Friedrich Schiller, deutscher Dichter (1759 - 1805)

Gesellschaft, Öffentlichkeit

Was nicht in die Masse dringt, ist unwirksam.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Anerkennung, Zeit

Der Ruhm wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. (Der Ruhm)
Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (1832 - 1908)

Gesellschaft, Lüge

Die Lüge ist die Tarnkappe eines feigen Menschen.
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker (geb. 1926)

Geld, Gesellschaft

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen.
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749 - 1832)

Gesellschaft, Lebenssinn

Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: 'Ich bin ein Berliner'.
John Fitzgerald Kennedy, 35. US-Präsident (1917 - 1963)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn die Passion fehlt, fehlt alles. Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen.
Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller (1907 - 1990)

Denken, Gesellschaft

Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf. Man kann nicht mit dem Herzen Schach spielen.
Nicolas Sébastien Chamfort, französischer Schriftsteller (1741 - 1794)

Irrtum, Menschlichkeit

Die Menschheit läßt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
Friedrich Hebbel, deutscher Dichter (1813 - 1863)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.
Gerhard Uhlenbruck, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker (geb. 1929)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Die Weltgeschichte ist die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller (1854 - 1900)

Denken, Gesellschaft, Weisheit

Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.
Samuel Coleridge, britischer Dichter und Philosoph (1772 - 1834)

Humor, Kinder, Medien

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.
Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 - 1967)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Höflichkeit ist der Versuch, Menschenkenntnis durch gute Manieren zu mildern.
Jean Gabin, französischer Schauspieler (1904 - 1976)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
Heimito von Doderer, österreichischer Schriftsteller (1896 - 1966)

Anerkennung, Öffentlichkeit

Ein Schriftsteller ist arriviert, wenn alles, was er schreibt, gedruckt wird. Ein Schriftsteller ist berühmt, wenn alles, was von ihm gedruckt wird, gelobt wird.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Gesellschaft, Veränderung

Der Fortschrittsgedanke der Zivilisation hat sich als ein Übermut des Menschen entschleiert.
Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph (1883 - 1969)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Amerika - die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur.
Georges Clemenceau, französischer Politiker (1841 - 1929)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.
Albert Camus, französischer Schriftsteller und Philosoph (1913 - 1960)

Gesellschaft, Meinung, Wahrheit

Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Erzieher und Sozialreformer (1746 - 1827)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Maske: Der einzige Teil des Gesichts, den sich der Mensch selbst aussucht.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Gemeinschaft, Öffentlichkeit

Ich bin von den Kritikern oft zerrissen worden, aber das Publikum hat mich immer wieder zusammengeflickt.
Jaques Tati, französischer Schauspieler und Regisseur (1908 - 1982)

Gesellschaft, Mut

Tapferkeit ist ein Anfall, der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.
Lao-tse, chinesischer Philosoph (um 300 v. Chr.)

Gesellschaft, Vergänglichkeit

Kleine Nationen sind stolz darauf, daß die Schnellzüge an ihnen vorbeifahren müssen.
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 - 1936)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn der Vorgesetzte das Zimmer betritt.
Wernher von Braun, amerikanischer Raketeningenieur deutscher Herkunft (1912 - 1977)

Charakter, Gesellschaft

Es ist erstaunlich, was für ganz und gar unvereinbare Wesenszüge man in ein und demselben Menschen vereint und obendrein noch halbwegs harmonisch aufeinander abgestimmt finden kann.
William Somerset Maugham,englischer Schriftsteller (1874 - 1965)

Demokratie, Gesellschaft, Meinung

Es kommt nicht so sehr darauf an, daß die Demokratie nach ihrer ursprünglichen Idee funktioniert, sondern daß sie von der Bevölkerung als funktionierend empfunden wird.
Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker (1909 - 1993)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.
Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 - 1900)

Gemeinschaft, Gesellschaft

Zusammen mit der Moral eines Volkes geht auch sein Schaffensdrang verloren.
Thomas Jefferson, amerikanischer Politiker, 3. Präsident der USA (1743 - 1826)

Denken, Gesellschaft

Es gibt Gedanken, die sind klüger als die Leute, die sie haben.
Robert Lembke, deutscher Journalist (1913 - 1989)

Gesellschaft, Ironie

Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen - nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht.
Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller (1742 - 1799)

Gesellschaft, Macht

Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.
Elias Canetti, deutscher Schriftsteller (1905 - 1994)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.
Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph (1872 - 1970)

Anerkennung, Gesellschaft

Prominenz ist eine Eigenschaft, die nicht durch Auslese, sondern durch Beifall zustande kommt.
Friedrich Sieburg, deutscher Erzähler und Essayist (1893 - 1964)

Gesellschaft, Glück

Leute, die mit ihrer Unzufriedenheit zufrieden sind, nennt man Nörgler.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Gesellschaft, Tiere

Um für eine Party fünfzig Menschen aufzutreiben muß man in New York hundert Einladungen verschicken. In Hollywood genügen fünfundzwanzig.
Sir Peter Ustinov, britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (geb. 1921)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Phantasie ist etwas, was sich die meisten Leute gar nicht vorstellen können.
Gabriel Laub, polnisch-deutscher Schriftsteller (geb. 1928)

Natur, Verantwortung, Wissenschaft

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer, deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Menschen, die nicht groß sind, machen sich gerne breit.
Friedl Beutelrock, deutsche Schriftstellerin (1889 - 1958)

Gesellschaft, Menschlichkeit

Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.
Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller (1842 - 1914)